November 2005: Mobbing unter Kindern
Der Begriff Mobbing stammt aus dem Englischen und bedeutet anpöbeln, fertigmachen.
Mobbing ist eine Form offener und/oder subtiler Gewalt gegen Personen über längere Zeit mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung. Es kann sich dabei um verbale und/oder physische Gewalt handeln.
Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist auch in Schulen weit verbreitet, wobei es nicht verwechselt werden darf mit kurzzeitigen Konflikten, Streitereien, aggressiven Auseinandersetzungen oder Ausgrenzungen unter Kindern und Erwachsenen. Mobbing unter Schülern bezeichnet alle böswilligen Handlungen, die kein anderes Ziel haben, als eine Mitschülerin oder einen Mitschüler fertig zu machen.
Mobbing vergeht nicht von allein. Im Gegenteil, die Situation der betroffenen Kinder wird immer schlimmer, wenn nichts geschieht. Es ist sowohl für das gemobbte Kind, als auch für das mobbende Kind überaus wichtig, dass Eltern eingreifen, denn Mobbing bewirkt Entmutigung bei den Opfern und Ermutigung bei gewalttätigen Kindern.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind gemobbt wird, dann nehmen Sie die Situation ernst und versuchen Sie, behutsam das Gespräch mit Ihrem Kind zu suchen. Ermutigen Sie Ihr Kind - ein gutes Selbstbewusstsein ist der beste Schutz, denn wer sich wehren kann, wird selten Opfer! Nicht zuletzt gibt es natürlich auch die Möglichkeit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.










