Schreibabys

Wenn man das Thema „Schreibaby“ anspricht ist sicher eine der ersten Fragen: Gibt es die überhaupt? Oder liegt es vor allem an den Eltern, wenn sie ihr Baby nicht beruhigen können. Vorweg: Es gibt Babys, die deutlich mehr weinen als andere. Unter Fachleuten spricht man von Babys mit Regulationsstörungen, also Babys, die aus unterschiedlichen Gründen sich nicht selbst regulieren, d.h. auch selbst beruhigen können. Diese Babys brauchen unterschiedlich viel Hilfe von außen, um zur Ruhe kommen zu können.

Aber das Wort „Schreien“ ist für viele mit Aggression verbunden, mit einem bewussten Provozieren. Baby schreien nicht, Babys weinen. Und sie weinen, weil sie irgendetwas irritiert.

Anfangs ist es für Eltern oft nicht einfach herauszufinden, was die Babys irritiert. Hunger, Kälte, Wärme, zu wenig oder zu viel Stimulation, Müdigkeit...
Das liegt wohl auch daran, dass Säuglinge in den ersten Wochen auch sehr ungerichtet und diffus kommunizieren. Erst durch die „richtige“ Beantwortung ihrer Bedürfnisse „lernen“ die Babys diese klarer wahrzunehmen und auch zu kommunizieren.

Wie auch immer, diese Babys sind eine große Herausforderung und bringen die Eltern oft an ihre Grenzen.

Jedenfalls ist es ganz wichtig, wenn möglich nicht allein zu bleiben, immer wieder auch andere Erwachsene, aus der Familie oder dem Freundeskreis zu treffen, oder auch zu Mutter Baby Gruppen zu gehen.



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Schreibabys

von Dr. Katharina Kruppa

Wenn man des Thema „Schreibaby“ anspricht ist sicher eine der ersten Fragen: Gibt es die überhaupt? Oder liegt es vor allem an den Eltern, wenn sie ihr Baby nicht beruhigen können. Vorweg: Es gibt Babys die deutlich mehr weinen als andere. Wir sprechen unter Fachleuten von Babys mit Regulationsstörungen, also Babys, die aus unterschiedlichen Gründen sich nicht selbst regulieren, d.h. auch selbst beruhigen können. Diese Babys brauchen unterschiedlich viel Hilfe von außen, um zur Ruhe kommen zu können.

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Das Baby ist nicht ein Problem, es hat ein Problem!

von Mag. Barbara Schogger

Die Bezeichnung „Schreibaby“ hat sich leider in der Öffentlichkeit als eine Art diagnostisches Etikett verbreitet. Dieser Begriff ist aber keine Diagnose, sondern eine eher unangemessene Abstempelung des Babys, die auch für die Eltern schlimme Folgen haben und Ängste auslösen kann.

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Literaturtipps

„Babys wissen, was sie brauchen … und Eltern auch“


VON: Katharina Kruppa und Astrid Holubowsky
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So beruhige ich mein Baby: Tipps aus der Schreiambulanz


VON: Christine Rankl
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 Anlaufstellen für Schreibabys (0 kB)

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