Bewegung im Kindergartenalter
Die motorische Entwicklung eines Kindes verläuft kontinuierlich; mit zunehmendem Alter werden die Bewegungen differenzierter und Einzelleistungen können besser koordiniert werden. Die typischen eckigen und ungelenk wirkenden Bewegungen im Kleinkindalter, die Ausdruck eines hohen Krafteinsatzes und hoher Muskelanspannung sind, werden immer rhythmischer und geschmeidiger. Indem der Schwerpunkt sinkt (Körper der Kleinkinder wird schlanker, der Kopf leichter) kann das Gleichgewicht besser gehalten werden.
Die Entwicklung der Grobmotorik hilft Kindern, Bewegungen zu beherrschen, die ihnen beim Fortbewegen helfen. Feinmotorische Fertigkeiten beziehen sich auf das Greifen, Zupacken und Ausführen von Tätigkeiten mit den Händen und Füßen. Kinder wollen hüpfen, klettern, balancieren und sie lieben das Schwindelgefühl. Dieser natürliche Bewegungsdrang hat eine wichtige Funktion für die gesamte Entwicklung.
Denn wenn Kinder sich bewegen – und damit sind alle grob- und feinmotorischen Aktivitäten gemeint - dann trainieren sie zugleich ihre geistige Fitness, sie stärken dabei ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten und sie können kreatives Potential freisetzen – kurz sie entwickeln dabei ihre gesamte Persönlichkeit.
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Expertenstimmen
Bewegung ist/macht schlau
von Mag. Barbara Witzmann
Kinder wollen hüpfen, klettern, balancieren und sie lieben das Schwindelgefühl. Dieser natürliche Bewegungsdrang hat eine wichtige Funktion für die gesamte Entwicklung. Denn wenn Kinder sich bewegen – und damit sind alle grob- und feinmotorischen Aktivitäten gemeint - dann trainieren sie zugleich ihre geistige Fitness, sie stärken dabei ihre sozialen und emotionalen Fähigkeiten und sie können kreatives Potential freisetzen – kurz sie entwickeln dabei ihre gesamte Persönlichkeit.
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Balance finden – Bewegung und Ich-Entwicklung
von Mag. Barbara Witzmann
Unser Körper gibt uns wichtige Informationen darüber, wer wir sind und was wir können. Wenn ein Kind eine Leiter hochklettert, merkt es was es kann - ein wichtiger Faktor für Selbstwirksamkeit. Selbstwirksamkeit bedeutet: Ich bin Ursache. Übersetzt für unser Leiterbeispiel denkt das Kind: „Aufgrund meines Geschickes konnte ich auf die Leiter hinaufklettern.“ – oft stolz begleitet vom Satz „Schau, was ich schon kann!“ beflügelt dies das Selbstbewusstsein.
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Veränderungen der Fertigkeiten in der Grob- und Feinmotorik bei den 2-6-jährigen
von Mag. Barbara Witzmann
Die motorische Entwicklung verläuft kontinuierlich, mit zunehmendem Alter werden die Bewegungen differenzierter und Einzelleistungen können besser koordiniert werden. Die typischen eckigen und ungelenk wirkenden Bewegungen im Kleinkindalter, die Ausdruck eines hohen Krafteinsatzes und hoher Muskelanspannung sind, werden immer rhythmischer und geschmeidiger.
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Wahrnehmung und Bewegung als Tor zur Welt
von Ulrike Mayer-Gerschpacher
Wahrnehmung ist ein aktiver Prozess, bei dem sich das Kind die Welt mit all seinen Sinnen aneignet und dabei lernt, Erlebnisse und Erfahrungen als bedeutungs-und sinnvoll zu erkennen. Wahrnehmen heißt, zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu riechen und zu schmecken, gleichzeitig aber auch erkennen und begreifen, um neue Erfahrungen einzuordnen und mit bereits erworbenem Wissen zu verbinden.
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Literaturtipps
Kinder brauchen Spielräume
Spielen, musizieren, malen - kreative Tätigkeiten kommen in Schule und Familie oft zu kurz. Hektik, Reizüberflutung und verstärkter Leistungsdruck lassen dafür immer weniger Raum. Doch gerade im gemeinsamen Spiel und kreativen Gestalten erwerben Kinder - wie Hirnforscher, Psychologen und Pädagogen bestätigen - jene "Schlüsselqualifikationen", die auch durch beste Förderprogramme nicht vermittelbar sind: Entdeckerfreude, Ausdauer, Einfühlungsvermögen, Mut und Selbstbewusstsein.
VON: Karl Gebauer, Gerald Hüther
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Handbuch der Sinneswahrnehmung
Unsere Umwelt ist heute alles andere als sinnesfreudig, so daß es Kindern immer schwerer fällt, diese ganzheitlich und körpernah zu erleben. Der Schwerpunkt liegt heute auf dem Sehen und Hören - alle anderen Sinne kommen zu kurz. Renate Zimmer eröffnet Möglichkeiten, dieser Entwicklung entgegenzusteuern, denn sie verdeutlicht die große Bedeutung ganzheitlicher kindlicher Erfahrungen.
VON: Renate Zimmer
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Handbuch der Bewegungserziehung
Anschaulich und praxisnah werden in diesem Buch die didaktisch-methodischen Grundlagen der Bewegungserziehung im Kindergarten dargestellt. Entwicklungspsychologische Befunde und pädagogische Aspekte werden ausführlich behandelt und u. a. der Verlauf der motorischen Entwicklung, die Bedeutung des Bewegungsspiels und der Zusammenhang von Sprache und Bewegung erläutert.
VON: Renate Zimmer
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Handbuch der Psychomotorik
Die Psychomotorik geht davon aus, daß erst durch vielseitige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen die Grundlagen für eine harmonische Persönlichkeitsentwicklung geschaffen werden. Sie verfolgt das heilpädagogische Ziel, über Bewegungserlebnisse zur Stabilisierung der Persönlichkeit beizutragen, gleichzeitig aber auch motorische Schwächen und Störungen auszugleichen.
VON: Renate Zimmer
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Entwicklungspsychologie
Laura E. Berks Buch gehört zu den weltweit am häufigsten eingesetzten Lehrbüchern der Entwicklungspsychologie. Es zeichnet sich durch seine klare Sprache, die Einbeziehung der neuesten Forschungsergebnisse sowie eine Vielzahl an aktuellen praktischen Beispielen aus. Dadurch werden die einzelnen Entwicklungsstufen und Prozesse der menschlichen Entwicklung klar nachvollziehbar. Die Entwicklung wird dabei sowohl aus der physischen, der kognitiven, der emotionalen wie auch der sozialen Perspektive betrachtet.
VON: Laura E. Berk
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Wie weit ist ein Kind entwickelt
Eine tabellarische Entwicklungsüberprüfung der fünf Funktionsbereiche: Sinnes- und Bewegungsentwicklung, optische Wahrnehmung, Hand- und Fingergeschick, Fortbewegung und Körperkontrolle, Sprache und akustische Wahrnehmung.
VON: Ernst J. Kiphard
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Lernen - Gehirnforschung und die Schule des Lebens
Neueste Ergebnisse der Hirnforschung im Plauderton. Die vergangenen zehn, 15 Jahre haben hier Erstaunliches ergeben: Lernen funktioniert in vieler Hinsicht anders, als bisher angenommen. Der Autor möchte zeigen, dass tief greifende Reformen von Schule und Bildungswesen unausweichlich sind. Wichtig für Eltern, Erzieher, Lehrer und Professoren.
VON: Manfred Spitzer
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News
15. 05. 2012 Reisepässe für Kinder ... mehr »
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08. 05. 2012 7. Wiener Montessori-Symposion ... mehr »

