Kindergarten
Warum Kinder überhaupt in den Kindergartengehen sollen?
Fachleute sagen darauf kurz und bündig: „Wegen der sozialen Kompetenz“.
Damit ist die Fähigkeit gemeint, mit sich selbst und anderen gut umgehen und angemessen darauf reagieren zu können. Und genau das können Kinder sehr gut im Kindergarten üben. Die Kleinen lernen die Körpersprache anderer Kinder richtig zu deuten. Sie lernen auch die Gefühle zu benennen. Zu den sozialen Kompetenzen zählt auch die Fähigkeit sich und andere zu motivieren. Ihr Kind hat eigene Ideen und versucht diese, alleine und mit anderen, umzusetzen.
Ab wann sich Ihr Kind im Kindergarten wohl fühlen kann, hängt nicht unbedingt von seinem Alter, sondern von seiner Reife ab und ist von Kind zu Kind verschieden. Ihr Kind ist reif für den Kindergarten, wenn es sich ohne Angst für eine gewisse Zeit von den Eltern trennen kann, oft und gerne mit anderen Kindern spielt, Fragen stellen und beantworten bzw. Wünsche äußern sowie allein essen und sich weitgehend alleine anziehen kann. Beim Einstieg in den Kindergarten sollten Sie viel Geduld und Ruhe für Ihr Kind haben.
Nehmen Sie sich viel Zeit für die Eingewöhnungsphase und besprechen Sie diese mit der Kindergärtnerin! Für Ihr Kind und natürlich auch für die Familie ist das eine große Umstellung. Auch für Sie ist es unter Umständen nicht leicht, Ihr Kind loszulassen. Stecken Sie aber Ihr Kind nicht mit Ihrer Traurigkeit an, sondern suchen Sie Verständnis in Gesprächen mit Freund(inn)en und vertrauten Personen.
Expertenstimmen »
Literaturtipps »
Expertenstimmen
Kindergartenbeginn - ein Meilenstein für Kind und Eltern
von Yasmin Leute
Der Kindergartenbesuch bedeutet für Eltern und Kind auch, dass der Tagesablauf ab nun neu definiert wird. Um Ihrem Sprössling einen sanften, stressfreien Start in jeden Kindergartentag zu ermöglichen, ist es von Vorteil bis zum „Gabelfrühstück“ in seiner Gruppe einzutreffen. Somit kann es in Ruhe „ankommen“ und seinen Tag beginnen. Nützen Sie die Gelegenheit der Eingewöhnungsphase (zwei bis vier Wochen), in welcher Sie täglich ein paar Stunden mit Ihrem Kind in der neuen Umgebung verbringen können...
Beitrag weiterempfehlen
Vorbereitung auf den Kindergarten
von Christine Kügerl
Im zweiten und dritten Lebensjahr reichen dem Kind meist zwei bis drei Kinder als Spielgefährten. Die Kinder spielen noch wesentlich mehr nebeneinander als miteinander. Nur kurze Zeit ergeben sich aus Zufall Spielsituationen in denen zwei Kinder mit dem selben Spiel beschäftigt sind. Häufig beschränken sich die Spielkontakte auf Wegnehmen von Spielzeug oder „Umgestalten“ (zerstören) des Spieles des anderen Kindes.
Beitrag weiterempfehlen
Gratiskindergarten und verpflichtender Kindergartenbesuch
von Mag. Martina Staffe
Im Kindergartenjahr 2008/09 haben rd. 94% aller Kinder im Vorschulalter einen Kindergarten oder eine altersgemischte Betreuungseinrichtung besucht. Weitere 2,5% waren bereits vorzeitig eingeschult. Rund 3.000 Kinder besuchten jedoch keinen Kindergarten oder vergleichbare Einrichtung.
Beitrag weiterempfehlen
Qualität in Kinderbetreuungseinrichtungen
von Birgit Hartel
Worauf Eltern bei der Auswahl einer Kinderbetreuungseinrichtung achten können. Eine stimulierende Ausstattung und unterschiedliche Funktionsbereiche fördern die Entwicklung kognitiver und sozialer Fertigkeiten des Kindes. Gleichzeitig soll sich das Kind meist über mehrere Jahre hinweg in der Kinderbetreuungseinrichtung wohl fühlen und angemessene Spielanregungen vorfinden.
Beitrag weiterempfehlen
Literaturtipps
Kinderbetreuung außer Haus - eine Entwicklungschance
Was brauchen kleine Kinder für eine gute Entwicklung? Liebe alleine genügt nicht. Sie brauchen Umwelten, mit denen sie sich auseinandersetzen können. Sie brauchen andere Kinder und sie brauchen Erwachsene - mit Betreuung und Anregungen - in der eigenen Familie und außerhalb der eigenen Familie, zum Beispiel in Kindertagesstätten.
VON: Andrea Lanfranchi, Ria-Elisa Schrottmann
... bei Amazon bestellen »
Die beste Betreuung für mein Kind
Jede Familie braucht Kinderbetreuung. Das Buch stellt alle Formen der Kinderbetreuung von der Oma über die Elterninitiative bis zu staatlich geförderten Krippen oder Betriebskindergärten vor und zeigt auf, welche Betreuung wie viel kosten darf. Private regelmäßige Kinderbetreuung heißt Oma oder Tagesmutter, Kinderfrau, Au Pair oder Elterninitiative. Öffentliche Möglichkeiten sind Krippe, Kindergarten, Tagesstätte/Hort und Internat.
VON: Ute Diehl, Karl Diehl
... bei Amazon bestellen »
Gut aufgehoben
Dieser Ratgeber zeigt, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Betreuungsmodelle haben, woran man eine gute Betreuung erkennt, mit welchen Kosten sie rechnen müssen, und welche Rechte auf Hilfe vom Staat sie haben.
VON: Marit Borcherding, Sabine Rock
... bei Amazon bestellen »
Im Kindergarten ist die Hölle los!
Intrige, Mobbing, babylonische Sprachverwirrung oder ein schwerwiegender Verdacht - wie können Probleme im Team und schwierige Alltagssituationen gelöst oder bestanden werden? 25 Geschichten über Wege aus der Hölle, versehen mit methodischen Tipps, göttlichen Merksätzen und paradiesischen Übungen.
VON: Rainer Käsgen, Harald Ott-Hackmann
... bei Amazon bestellen »
Bildungsqualität im Kindergarten
Das Buch enthält einen geschichtlichen Teil zur Kindheit und zum Bild des Kindes in bedeutenden Erziehungskonzepten. Weiters werden neue psychologische Erkenntnisse zur Entwicklung des Kleinkindes aufgezeigt und darauf basierend ein innovatives Bildungskonzept für den Kindergarten entwickelt. In diesem Konzept stehen erstmals die Wechselbeziehungen zwischen den Kindern und ihrer Umwelt im Vordergrund. Ziel dieses Bildungskonzepts ist es, Bildungsprozesse genauer zu durchleuchten und zur Optimierung der Bildungsqualität im Kindergarten beizutragen.
VON: Waltraut Hartmann, Martina Stoll, Natalie Chisté, Michaela Hajszan
... bei Amazon bestellen »
News
15. 05. 2012 Reisepässe für Kinder ... mehr »
10. 05. 2012 Buchtipp: Dampfgaren - vom Babybrei zur Familienkost ... mehr »
08. 05. 2012 7. Wiener Montessori-Symposion ... mehr »

