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Schuleintritt in die Waldorfschule

von S. B.

Wenn aus einem Kindergartenkind ein Schulkind wird, verändert sich vieles. Die Kinder gehen einen Schritt weiter ins Leben und beginnen immer mehr die Welt mit dem Verstand zu begreifen. Dabei nimmt die Schule eine wichtige Rolle in ihrem Leben ein. Die Kinder lernen sich auch in einer neuen Gruppe zurecht zu finden, andere Regeln zu befolgen und größere Aufgaben zu erfüllen. Der Großteil der Elterngeneration hat den Schulweg noch alleine zurückgelegt, war weder in der Ganztagsschule noch im Hort. Wir Eltern wollen aber alle, dass unsere Kinder begeistert sind von der Schule in die sie gehen, unabhängig davon welches Schulmodell wir für sie auswählen. 

Schön ist es natürlich, wenn die Kinder von vielen Familienmitgliedern in diese neue Lebensphase begleitet werden. In unserem Fall waren es nur mein Sohn und ich, die diese Herausforderung meistern sollten, und alle Umstellungen, die sie mit sich bringt.
Ich habe mir sehr lange und intensiv darüber Gedanken gemacht, welche Schule für meinen Sohn und mich die Richtige ist. Nachdem ich selbst Lehrerin in der AHS bin, kenne ich die Schule aus der Perspektive des Elternteils und der Lehrperson. 
Die Kindergruppe die mein Sohn besucht hat ist sehr familiär. Da wir keine Familie haben, die in Wien wohnt ist für uns das soziale Netzwerk, das uns die Kindergruppe geboten hat sehr wichtig gewesen. Meine größte Sorge war, dass dieses soziale Netzwerk das für uns viele Jahre unerlässlich war, plötzlich wegfällt. 
Als Alleinerziehende war es für mich bei der Auswahl der Schule für mich von großer Wichtigkeit, dass dort ebenfalls eine Nachmittagsbetreuung angeboten wird, die möglichst flexibel ist. Wie soll ich Monate vorher entscheiden, an welchen Tagen bis zu welcher Uhrzeit ich Nachmittagsbetreuung brauche? Wo verbringt mein Kind die Nachmittagsstunden, wie sieht der Raum aus? Gehen die Kinder auch nach draußen? Wie qualifiziert sind die Betreuungspersonen.
All diese Dinge waren für mich ausschlaggebende Gründe für die Entscheidung in welche Schule mein Sohn gehen soll. 

Außerdem habe ich lange überlegt, ob nicht die Vorschule eine Option für mein Kind wäre. Leider ist es nicht mehr möglich, die Kinder ein Jahr länger im Kindergarten zu lassen. Sie müssen dann in eine Vorschulklasse gehen oder werden zurückgestuft. Ich finde diese Vorgangsweise nicht zielführend. Ich denke die Kinder werden viel zu früh nach absurden Kriterien getrennt und beurteilt. 
Schwierig war für mich insbesondere, dass es niemanden gab, der mich bei der Findung einer guten Lösung unterstützen und beraten kann. Es ist wichtig für jedes Kind und jede Familie die individuell passende Lösung zu finden.
Mein Sohn geht nun seit September in die Waldorfschule. Seine Lehrerin ist sehr bemüht um die Kinder und kümmert sich gut um die Gruppendynamischen Prozesse, die in der Phase des Schulbeginns stattfinden. Die Kinder haben schon gelernt bis 10 zu rechnen und können 6 Buchstaben schreiben. Grundlegende Worte können sie auf russisch und englisch sprechen, sie singen viel beim wöchentlichen Wandertag und lernen stricken. Die Hortkinder verbringen die Nachmittagsstunden im angrenzenden Wald und können dort ungestört und unbeobachtet ihrem kindlichen Spiel nachgehen, auf Bäume klettern und Fußball spielen.
All die Sorgen, die ich mir gemacht habe, haben sich in Luft aufgelöst, weil ich die passende Lösung für mich und mein Kind gesucht und gefunden habe. Die Waldorfschule ist für uns die passende Schule gewesen und mein Sohn hat sich dort gut eingefunden und folgt dem Unterricht mit Begeisterung. So wie ich es mir für ihn gewünscht habe.


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