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Auf das Fahrrad, Helm auf, los!

von DI Klaus Robatsch

Damit Österreichs Kids sicher durch die Welt radeln, gilt seit 2011 für sie die Helmpflicht. Zum Start der neuen Fahrradsaison zeigt das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), was so ein Helm alles kann.
Mehr als 20.000 Radfahrer verletzen sich in Österreich jährlich so schwer, dass sie im Spital behandelt werden müssen. Schwerste Kopfverletzungen als Unfallfolgen sind hierbei besonders dramatisch. Denn ein Fahrradsturz mit 25km/h, entspricht einem Kopfsprung aus einer Höhe von 2,5 Metern – direkt auf Beton. Untersuchungen zeigen, dass das Tragen eines Radhelms bis zu 85 Prozent aller schweren Kopfverletzungen verhindern kann.

Pro Jahr mehr als 100 Kopfverletzungen weniger

Seit drei Jahren ist das Tragen von Helmen für Kinder bis zum 12. Lebensjahr Pflicht. "Wir freuen uns daher, dass die Radhelmmuffel immer weniger werden – schließlich haben Erwachsene Vorbildwirkung", erklärt DI Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Forschung & Wissensmanagement im KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit). Nach einer jüngsten Zählung des KFV hat sich die Zahl der Radhelmmuffel reduziert: Bereits 86 Prozent der unter 12 Jährigen trugen beim Radfahren einen Helm – durch diese Steigerung der Tragequote um rund ein Drittel konnten bereits rund 100 Kopfverletzungen verhindert werden.

Helm muss richtig sitzen!

Damit ein Radhelm gut schützt, muss er perfekt sitzen – Sichtfeld und Ohren dürfen nicht eingeengt werden. "Wir raten davon ab, einen Helm zu kaufen, in den das Kind erst hineinwachsen muss", warnt der KFV-Experte. Es gibt Helme, die man mittels eines Rings hinten individuell anpassen kann – dieser dient allerdings nicht um nicht passende Größen auszugleichen, sondern nur zur Feinjustierung. Gerade Kleinkinder stürzen hauptsächlich rund um den Wohnbereich, auf Wiesen oder Parks. Vertraute Umgebungen senken häufig das Risikoempfinden, sollten aber niemals unterschätzt werden. Auch für eine Runde um das Haus gehört der Helm auf den Kopf. Genauso wie bei den Kleinsten, die sich ganz komfortabel im Kindersitz oder Fahrradanhänger von Mama oder Papa kutschieren lassen.
Das entscheidende ist, aus der Pflicht eine Selbstverständlichkeit zu machen. Hier sind vor allem die Erwachsenen gefordert, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Damit der Griff ganz automatisch zuerst zum Helm und dann zum Lenkrad geht.

Was den perfekten Kinderhelm ausmacht

  • Signalfarbe und Reflektoren
  • Lüftungsschlitze mit Insektengitter
  • Verschluss, der einhändig zu öffnen ist
  • Kinnriemen, an drei oder vier Punkten mit dem Helm verbunden
  • Richtige Passform (maximaler Spielraum ist die Dicke des kleinen Fingers)
  • Prüfnorm
  • Ohren und Gesichtsfeld müssen frei bleiben

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