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Bildungs- und Ausbildungsangebote des österreichischen Schulsystems

von MRin, Mag.a Karoline Meschnigg

Mit 1. Juli 2017 tritt die Ausbildungspflicht für Jugendliche, die die Pflichtschule in diesem Schuljahr beenden (9. Schulstufe oder 9. Schuljahr), erstmals in Kraft. Mit der Einführung des Ausbildungspflichtgesetzes setzt die österreichische Bundesregierung ein klares Signal, wie wichtig ihr die Verbesserung einer nachhaltigen und umfassenden Teilhabe unserer Jugendlichen am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben ist. Je besser die Ausbildung ist, desto höher sind die Chancen, auf einem Arbeitsmarkt mit ständig steigenden Anforderungen zu bestehen.

Mit einer nach Beendigung der Pflichtschule abgeschlossenen Ausbildung sind die Aussichten auf ein höheres Einkommen und damit auf optimalere Lebensbedingungen besser, die Gefahr arbeitslos zu werden, geringer.

Gestalten Sie eine gelingende Zukunft Ihres Kindes aktiv mit, indem Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die nächsten Ausbildungsschritte planen. Das österreichische Schulsystem hat ein sehr breites Angebot an Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche zwischen 14 und 18 und spricht dadurch unterschiedliche Interessen, unterschiedliche Neigungen aber auch Eignungen und Potenziale an. Dazu zählen bundesweit über 340 Standorte Allgemeinbildender Höherer Schule (AHS) sowie rund 530 Standorte berufsbildender Schulen (Berufsbildende Mittlere und Höherer Schulen (BMHS) sowie Berufsschulen). Darüber hinaus gibt es für Jugendliche ab dem 17. Lebensjahr die Möglichkeit, eine Sonderform der AHS oder BHS (Schule für Berufstätige) an über 130 Standorten zu besuchen.

Allgemeinbildende Höhere Schulen
Neben der Langformen der AHS (5.-12. Schulstufe) gibt es ab der 9. Schulstufe Oberstufen-Realgymnasien (ORG). Zugang zur Oberstufen-Realgymnasien oder Übertritt in eine AHS-Langform ist auch für Schüler/innen nach der 4. Klasse der Hauptschule, Neuen Mittelschule oder nach einer Polytechnischen Schule möglich.

Die AHS schließt mit der Reifeprüfung (Matura) ab, die zum Studium an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, sowie zum Besuch spezieller höherer berufsorientierter Lehrgänge und Kollegs berechtigt.

Adressen aller allgemeinbildenden höheren Schulen finden Sie im Verzeichnis „Schulen online“ http://www.schulen-online.at/sol/index.jsf unter Schulart: „Allgemeinbildende höhere Schulen“ bzw. „AHS mit Modellversuch neue Mittelschule“.

Berufsbildende Schulen
Das System der beruflichen Erstausbildung ist in Österreich sehr breit gefächert und spannt den Bogen von der Dualen Ausbildung (Kombination von betrieblicher Ausbildung und Berufsschule für rund 200 Lehrberufe) hin zur vollzeitschulischen Ausbildung an Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen, wie z. B. Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) oder technischen Fachschulen, Handelsakademien oder Handelsschulen, Höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe oder Fachschulen für wirtschaftliche Berufe, Höhere Lehranstalten für Tourismus oder Tourismusfachschulen, Höheren Lehranstalten für Mode und Bekleidungstechnik, Bildungsanstalten für Elementarpädagogik oder für Sozialpädagogik, … alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, es sind aber alle Angebote berufsbildender Schulen abrufbar unter https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/

Die BHS schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab. Die AbsolventInnen einer BHS verfügen über eine Doppelqualifikation, d.h. über eine „Matura“, die ihnen den Zugang zu einem Studium an Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen eröffnet und gleichzeitig auch über eine berufliche Qualifikation, die sie zum direkten Berufseinstieg befähigt. Die BMS vermittelt eine am Arbeitsmarkt anerkannte Qualifikation und wird durch eine abschließende Prüfung beendet.

Der Grundstein für eine über die allgemeine Schulpflicht hinausgehende Bildung wird aber schon viel früher, nicht erst an der Schwelle zur Sekundarstufe II gelegt. Deshalb werden im schulischen Bereich auch im Zusammenhang mit der AusBildung bis 18 insbesondere Maßnahmen in den Bereichen Prävention und Intervention forciert.

Optimale Unterstützung für eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Durch den Ausbau von ganztägigen Schulformen soll garantiert werden, dass jede Schülerin, jeder Schüler eine optimale Betreuung erhält und gleichzeitig, dass Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden. Durch das Bildungsinvestitionsgesetz 2017, für dessen Umsetzung eine Gesamtsumme von 750 Millionen Euro zur Verfügung steht, soll sichergestellt werden, dass die Betreuungsquote von derzeit 23 Prozent auf 40 Prozent im Jahr 2025 gesteigert wird. Weitere Informationen zu ganztägigen Schulformen finden Sie unter https://www.bmb.gv.at/schulen/gts/index.html

Neben dem Ausbau der ganztägigen Schulformen soll durch Maßnahmen zur Orientierung an und Stärkung von Kompetenzen, zur Persönlichkeitsbildung, zur individuellen Beratung und Intervention bei Abbruchsgefährdung sowie zur verbesserten Information, Beratung und Orientierung für Berufs- und Bildungswegentscheidungen Jugendliche befähigt und motiviert werden, eine weiterführende Ausbildung erfolgreich zu absolvieren.

Information, Beratung und Orientierung sowie Unterstützung am Schulstandort
Bildungs- und Berufsorientierung ist Lebensorientierung, daher werden SchülerInnen bei der Bildungs- und Berufsorientierung nicht allein gelassen. Es gibt unterschiedliche Maßnahmen der schulischen Bildungs- und Berufsorientierung, inklusive der Möglichkeit, „Schnuppertage“ in Betrieben zu verbringen. Diese Form der individuellen Berufsorientierung wurde 2016 auf alle Schüler und Schülerinnen ab der 8. Schulstufe ausgeweitet. Mehr dazu finden Sie unter https://www.bmb.gv.at/schulen/bo/index1.html

Großer Wert wird auf gezielte Elternarbeit und -information bzw. konstruktive Kooperation mit Eltern und Erziehungsberechtigten etwa in Form von KEL (Kind/Eltern/LehrerIn-Gesprächen) oder SEL (SchülerIn/Eltern/LehrerIn-Gesprächen) gelegt. Einerseits, damit SchülerInnen dahingehend sensibilisiert werden, ihre persönlichen Stärken und Talente, aber auch Schwächen richtig einschätzen und darstellen zu können, und andererseits um ausgehend vom Entwicklungspotenzial der Kinder bzw. Jugendlichen noch besser geeignete Bildungs- und Ausbildungsverläufe abstimmen zu können.

Neben Information, Beratung und Orientierung am Schulstandort stehen bei besonderen Bedarfslagen psychosoziale Unterstützungssysteme inklusive das Jugendcoaching zur Verfügung, siehe dazu https://www.bmb.gv.at/schulen/service/psych/index.html

 

 

 

 


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