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Babypflege von Neugeborenen

von Christine Kügerl

DIE SITUATION DES BABYS:

Neugeborene sind von Anfang an individuelle Personen. Dies bezieht sich auch auf die Beschaffenheit ihrer Haut, ihrer Wärme und Kälteregulation und ihrer Verdauung und damit auch auf ihre Ausscheidungen.

Die Haut von Neugeborenen

Neugeborene haben eine zarte Haut die dünner und durchlässiger ist, als die von Erwachsenen. Es dauert ca. 10 Jahre bis die Hautdicke der von Erwachsenen entspricht. Sie sollte daher vor unnötigen chemischen Stoffen in Kleidung, Windeln oder Pflegeprodukten sowie vor direkter Sonnenbestrahlung geschützt werden.
Bei Familien mit Allergiebelastung sollte die Auswahl von Kleidung, Möbeln und Pflegeprodukten mit besonderer Sorgfalt erfolgen.

Säureschutzmantel

Die Haut des Babys ist bei der Geburt von der sogenannten Käseschmiere bedeckt. Dies ist die vorzüglichste Babycreme die es gibt. Sie wird heute meist nicht mehr entfernt, sondern kann auf der Haut des Babys einwirken oder wird einmassiert.

Vom ersten Tag an bildet nun die Babyhaut selbst einen schützenden Säuremantel der aus Fett, Schweiß und anderen Substanzen besteht. In diesem Milieu siedeln sich dann Keime an, die der gesunden Haut dienen und die uns vertraut werden. Diese Mischung wirkt wie ein Schutzschild vor fremden Keimen. Es hält uns also gesund. Es ist also nicht ratsam diesen Säureschutzmantel ständig wieder abzuwaschen und durch künstliche Öle oder Cremen zu ersetzen.

Die gesunde Haut eines Erwachsenen baut den Säureschutzmantel in wenigen Stunden nach dem Waschen wieder auf, Babyhaut braucht dazu erheblich länger. Diese Tatsache sollte bei der Babypflege und der Auswahl der Pflegeprodukte bedacht werden.
Die Haut ist ein großes Sinnesorgan.

Vor allem Neugeborene erfahren ihre Umwelt sehr stark über diesen Sinn. Sie erfühlen sozusagen ihre Umgebung. Ihre ganze Körperoberfläche ist feinfühlig und besonders sensibel sind die Nacken- und Mundregion.

Berührungen sind für die Entwicklung des Babys existenziell wichtig. Streicheln und Zärtlichkeiten sind notwendige Nahrung für die seelische und soziale Entwicklung des Babys aber auch Förderung für die intellektuelle Entwicklung sowie die Sinnesentwicklung.

Bei jeder Pflegehandlung geht es daher nicht nur um Hygiene und Pflege sondern auch um Förderung von Entwicklung. Daraus ergibt sich, dass nicht nur das „WAS“ sondern auch das „WIE“ eine große Rolle spielt. Bereits ein Neugeborenes spürt den Unterschied, ob es mechanisch oder liebevoll angefasst wird, ob Wickeln das Erledigen einer Alltagsroutine oder eine elterliche Zuwendung ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Pflegezeit deshalb länger sein muss.
Liebe geht beim Neugeborenen im wahrsten Sinne „durch die Haut“.

Hauterscheinungen beim Neugeborenen

Auch bei Babys gibt es bereits Unterschiede in der Hautbeschaffenheit. Bei manchen wird der natürliche Säuremantel recht rasch immer wieder nachgebildet, andere neigen leichter zu etwas trockener Haut.
Manche Babys baden sehr gerne, das tägliche Bad kann jedoch die Haut ebenfalls austrocknen.

Auch auf Pflegeprodukte oder Waschmittel kann Baby´s Haut unterschiedlich empfindlich reagieren.
Auf manche Nahrungsmittel (welche die Mutter isst, z.B. säurehältige Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte,…) reagieren einige Babys mit kleinen roten Punkten auf ihrer Haut, andere zeigen keine Reaktion.
Wenn die Haut des Neugeborenen nun nach 9 Monaten Aufenthalt im Fruchtwasser das erste Mal der trockenen Luft und den Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, kann es in der ersten Zeit zu Veränderungen wie rasch wechselnde fleckige Rötung kommen die ganz von selbst verschwindet, da sich die Haut an die neuen Bedingungen anpasst.

Auch das Neugeborenenexanthem, das an roten Flecken und kleinen gelblichen Knötchen erkennbar ist, ist eine harmlose Anpassungsreaktion der Babys.

Kleine gelbliche Schwellungen an der Nase und am Kinn sind verstopfte Talgdrüsen und werden als Milien bezeichnet.
All diese Erscheinungen verschwinden mit zunehmender Anpassung des Neugeborenen von alleine. Sie sind kein Grund zu Sorge und sollten auch ganz einfach in Ruhe gelassen werden.

Kopfgneis

Es ist eine häufige und ungefährliche Hauterscheinung die zwischen der 6. und 8 Woche auftritt. Durch eine Überfunktion der Talgdrüsen bilden sich auf der Kopfhaut gelbliche, schuppige Krusten.

Pflege: Die schuppigen Stellen am Abend mit Öl einreiben und am nächsten Tag mit einem milden Shampoo abwaschen. Nach 2 bis 3 Anwendungen in der Woche, ist der Kopfgneis meist verschwunden.

DIE SITUATION DER ELTERN:

Hygiene und Körperpflege ist heute selbstverständlich. Im Alltag haben Erwachsene mit verschiedensten Körperpflegeprodukten und Hygieneartikeln zu tun. Es werden auch verschiedenste Produkte gleichzeitig verwendet. (z.B. ist die Gesichtspflege aus einer anderen Produktserie als das Duschgel, ebenso Zahncreme und Haarshampoo, usw.).

Für Babypflege ist eine ganze Industrie entstanden. Es hat sich ein richtiger „Babymarkt“ entwickelt und Eltern werden in Zeitschriften, Elternpaketen, TV-Werbung usw. mit Babypflegeprodukten und -tipps geradezu überschüttet. Eltern wird dabei vermittelt, dass Sie mit dem jeweiligen Produkt das Beste für Ihren Nachwuchs tun. „Das Beste für das Baby“ wollen fast alle Eltern.

Es fällt ihnen jedoch oft schwer den Überblick zu bekommen und sich gezielt Zeit zu nehmen, um sich vor dem Einkauf gut zu informieren.
Die Probepackungen sind zusätzlich verführerisch in Richtung „ausprobieren“. Ausprobiert sollte jedoch beim Baby nicht werden.

Väter wollen sich oft an der Babypflege beteiligen, sind sich jedoch unsicher und überlassen es dann lieber der Mutter. Hier spielt eine große Rolle, was die Mutter dem frisch gebackenen Vater auch zutraut. Väter, denen Vertrauen entgegen gebracht wird, entwickeln oft rasch die konkreten praktischen Fertigkeiten. Dadurch werden Sie sicherer, gewinnen Freude daran, das Baby reagiert zunehmend dankbarer auf die väterliche Zuwendung und so entsteht ein positiver Kreislauf, der Vater und Kind gut tut und die Mutter ein wenig entlastet.

Vor jeder Pflegetätigkeit sollten sich Vater bzw. Mutter immer die eigenen Hände waschen.

Wickeln

Heute gibt es viele verschiedene Wickelmöglichkeiten. Unterschiedliche Arten von Wegwerfwindeln, Mullwindeln, waschbare Windelsysteme und Windeldienste. Wegwerfwindeln sind leicht und schnell zu handhaben und auch für unterwegs
sehr praktisch. Die Kosten sind jedoch höher als bei waschbaren Windelsystemen. Die Umweltbelastung wird immer wieder diskutiert. Waschbare Windelsysteme sind günstiger, es entsteht wesentlich weniger Müll, bei der Verwendung von reizarmen Waschmitteln sind allergische Reaktionen selten, der Zeitaufwand ist jedoch um einiges größer und unterwegs ist die Handhabung etwas mühsamer. Jedes System hat somit Vor- und Nachteile hinsichtlich des Zeitaufwandes, der Haut- und Umweltverträglichkeit und der Finanzen. Daher ist eine gute Vorinformation über die konkreten Möglichkeiten sinnvoll. Man kann dann auch eine Packung Wegwerfwindeln bereit haben und sich Zeit lassen, um in den ersten Tagen das Baby, seine Bedürfnisse sowie den geänderten Alltag kennen zu lernen und dann erst die weitere Entscheidung zu treffen. Das Thema „Wickeln“ bleibt ja ca. 3 bis 4 Jahre aktuell.

Bei der Verwendung von waschbaren Windeln und Windelhöschen sollte das Baby bei der Anschaffung mitgenommen werden. Diese Windelhöschen müssen sitzen und sollten daher wirklich auf das Baby abgestimmt werden (anprobieren).

Tipps zum Thema Wickeln

  • Beim Wickeln werden Sie mit Ihrem Baby über einige Jahre zusammengerechnet viel Zeit verbringen. Richten Sie den Wickelplatz daher bequem und rückenschonend ein (Wickelfläche in Höhe Ihrer Hüften und 70 cm Tiefe , 80 cm Breite) und nützen Sie diese Zeit auch als Zeit für Ihre Beziehung. Wickeln kann immer wieder mit Schmusen oder einem kleinen Spielchen verbunden werden.
  • Der Wickelplatz soll angenehm warm sein (bei Bedarf Heizstrahler).
  • Richten Sie sich alles in Griffweite her, so dass sie das Baby beim Wickeln immer mit einer Hand halten können.
  • Immer wenn das Baby nass ist oder Stuhlgang hat, sollte es gewickelt werden. Meist ist dies nach dem Trinken der Fall, da durch das Trinken der Entleerungsreflex ausgelöst wird und so die meisten Babys beim Trinken in die Windel machen.
  • Wenn ein Baby zu den „Spuckkindern“ gehört, denen nach der Mahlzeit öfters eine kleine Milchmenge wieder hoch kommt, sollte das Wickeln besser vor der Mahlzeit oder z.B. zwischen der Gabe der ersten und der zweiten Brust erfolgen, damit es nach der Mahlzeit Ruhe zum Verdauen hat.
  • Weiters wird ein Baby vor dem Schlafengehen, wegfahren oder spazieren gehen gewickelt. Also immer dann, wenn die Windel eine längere Zeit „dicht halten“ soll
  • In der Nacht müssen Babys mit einer gesunden Haut nicht immer gewickelt werden.
  • Im ersten halben Jahr sollten Babys breit gewickelt werden. D.h., der Windelsteg sollte so breit sein, dass die Beinchen in einer leichten Grätschstellung gehalten werden.
  • Beim Wickeln werden Sie sich täglich besser mit Ihrem Baby zusammenspielen und entdecken, auf welche Art Sie am besten seine Beinchen halten (bei den Füssen oder am Oberschenkel) wenn Sie es mit einem lauwarmen, feuchten Waschlappen reinigen und wie Sie es am besten aus- und anziehen.
  • Verwenden Sie zum Reinigen weiches WC-Papier und einen feuchten Waschlappen. Unterwegs können auch Feucht- oder Öltücher verwendet werden.
  • Stoffwindeln sollen bei 60 Grad C gewaschen werden, hat das Baby eine Infektion (auch Pilzinfektion) so sind 95 Grad C erforderlich. Keine phosphathaltigen Waschmittel oder Weichspüler verwenden.
  • Wichtig ist: Das Baby am Wickeltisch nie alleine liegen lassen, beim Wickeln mit dem Baby reden und ihm sagen, was man macht.

Hilfe bei wundem Po

Babys können mit einer leichten Rötung aber auch mit roten Pickelchen, Ausschlag oder stark entzündeten und wunden Stellen auf Nahrung, Windeln oder Waschmittel reagieren. Folgendes kann helfen, dass diese Hautveränderung bald wieder abklingt:

  • Bei Verdacht auf Reizung durch die Windel oder ein Waschmittel die Windelmarke oder das Waschmittel wechseln. Stoffwindeln besonders gründlich spülen.
  • Das Baby in kurzen Abständen wickeln.
  • Beim Wickeln mit lauwarmen, dünnen Kamillentee reinigen oder unter lauwarmen fließendem Wasser und dann sehr sanft trocken tupfen oder mit einem lauwarmen Föhn trocknen.
  • Das Baby oft mit nacktem Po strampeln lassen.
  • Auf die wunden Stellen dünn eine Wundcreme auftragen (Arzt, Apotheke).
  • Stillende Mütter sollen säurehaltiges Obst und Gemüse sowie Nüsse und Schokolade meiden.

Pilzinfektion (Soor)

Bei Verdacht auf eine Pilzinfektion muss der Kinderarzt aufgesucht werden. Eine Pilzinfektion zeigt sich durch runde, schuppige Herde am Po die sich vergrößern.

Die Soorinfektion kann auch im Mund auftreten und ist durch weiße Flecken auf der Zunge und in den Wangentaschen, die sich nicht abwischen lassen, erkennbar.
Wenn gestillte Babys eine Soorinfektion im Mund haben, muss die Brust der Mutter ebenfalls behandelt werden.

Babybad

Babys werden eigentlich nicht schmutzig, sie schwitzen ab und zu in der warmen Jahreszeit oder im zu warmen Zimmer und manche Babys spucken vermehrt nach den Mahlzeiten, wodurch Milchreste in den kleinen Halsfalten mit der Zeit leicht säuerlich riechen können. Daher ergibt sich für Babys ein individuell unterschiedlicher Badebedarf.
Grundsätzlich gilt:

  • Tägliches Baden ist nicht notwendig, zwei bis drei Mal pro Woche genügt. An badefreien Tagen sollten dann beim Wickeln vor dem Schlafengehen Gesicht, Hände und Gesäß mit einem Waschlappen gereinigt werden.
  • Als Badegelegenheit eignen sich eine Babybadewanne, eine Kunststoffwanne in geeigneter Größe, Badeeimer oder in den ersten Wochen auch das Waschbecken.
  • Richten Sie alles in einer für Sie praktischen und rückenschonenden Höhe her. Alles was Sie für das Bad, zum Wickeln und Anziehen brauchen soll griffbereit sein.
  • Beim Baden das Baby sicher in den Arm nehmen (unter dem Rücken durchgreifen und mit einer Hand am Ärmchen halten) so dass sein Köpfchen gut am Unterarm liegen kann. Die zweite Hand ist im Wasser dann frei zum Waschen.
  • Das Wasser sollte 37 Grad C haben und dem Baby bis zu den Schultern reichen, damit es nicht friert.
  • Badezusätze und Shampoos sind nicht erforderlich und können die Haut austrocknen. Auch für die Haarwäsche reicht warmes Wasser. Babyseifen enthalten rückfettende Bestandteile und sind daher für die Haut besser als andere Badezusätze. Bei täglichem Baden sollte dem Badewasser einige Tropfen Weizenkeim- oder Mandelöl beigefügt werden.
  • Badedauer: 5 bis maximal 10 min. Bei täglichem Bad kürzer.
  • Badezeit: Am besten ist es, das Baby zu beobachten und dann den bestmöglichen Badezeitpunkt auf seine Befindlichkeit und den eigenen Tagesablauf abzustimmen. Direkt nach den Mahlzeiten oder vor dem Spazieren gehen sollte nicht gebadet werden. Manche Babys macht das baden müde (dann eignet sich der frühe Abend) andere macht es munter (dann ist der Abend ungeeignet). Bei manchen Neugeborenen lässt sich die abendliche „Schreistunde“ mit dem Baden etwas überbrücken, da sich die Kleinen im Wasser meist gut entspannen können.
  • Wenn ein Baby das Baden nicht mag, sollte man sich keinen unnötigen Stress machen. Eine „Ganzkörperwaschung“ mit dem Waschlappen am Wickeltisch kann ein Bad ersetzen. Oft hilft es auch, wenn man das Baby ganz in eine Windel einwickelt und so sachte ins richtig temperierte Wasser gleiten lässt. Im Wasser löst man dann die Windel. Auch ein gemeinsames Bad mit dem Baby in der großen Wanne kann helfen, dass es sich sicher genug fühlt und sich ans Baden gewöhnt.

Hautpflege

Gesunde Babyhaut braucht normalerweise kein Fett von außen. Daher sollte nur auf Gesäß und den Genitalbereich eine Wundschutzcreme sparsam aufgetragen werden.
Wenn die Haut Ihres Babys trocken ist, können Sie es mit einigen Tropfen Öl (z.B. Weizenkeim-, Mandel- oder Babyöl) einmassieren.
Lotionen enthalten sehr viel Zusatzstoffe und sind daher ungünstig. Auch auf Puder sollte verzichtet werden. Es krümelt und kann zu Reizungen führen.

Es sollte ein Pflegeprodukt gewählt werden, bei dem man dann auch bleibt. Babyhaut ist kein Versuchsfeld für verschiedene Produktproben.

Sonnenschutz

ist für Babys besonders wichtig. Sie sollen das gesamte erste Lebensjahr keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein. Daher immer eine Kappe aufsetzen und über den Aufenthaltsplatz des Babys einen Sonnenschutz (Schirm, Sonnendach usw.) geben bzw. das Baby in den Schatten stellen und zur heißen Mittagszeit im Hochsommer nicht ins Freie gehen. Zusätzlich Sonnencreme ist dann meist nicht erforderlich. Die indirekte UV-Strahlung des Tageslichts, die Babys Haut nun noch erreicht, ist für die Vitamin D Bildung in seiner Haut wichtig. Vitamin D wird für eine gesunde Entwicklung der Knochen benötigt.

Ohren- und Nasenpflege

Der Gehörgang und die Nasenhöhle reinigen sich selbst, daher wird nur die Ohrmuschel außen und die Nase außen mit einem feuchten Waschlappen sanft gereinigt und abgetrocknet. Keine Wattestäbchen verwenden – Verletzungsgefahr!

Nagelpflege

Da Neugeborene ihre Bewegungen noch nicht lenken können, entstehen oft Kratzer im Gesicht, daher sollten die Fingernägel kurz gehalten werden.

Dazu dient eine gerundete Nagelschere. Man hält die Hand des Babys und schneidet die Nägel halbrund. Leichter geht es, wenn das Baby schläft oder wenn es jemand ablenkt.

PFLEGEZEIT – ZEIT FÜR BEZIEHUNGSPFLEGE:

Babypflege, Baden, Wickeln und Anziehen sind gemeinsame Zeiten für Sie und Ihr Baby. Es sind Formen der Zuwendung, die Vater und Mutter gleichermaßen geben können und sollen. Für ein Baby ist es ganz o.k. wenn das jeder ein wenig anders auf seine Art macht.
Es ist viel Zeit, die man auf diese Art mit dem Baby verbringt und man sollte sie auch als gemeinsame Zeit nützen zum Plaudern, Schmusen und Spielen.

Es ist einfach angenehm für das Baby, wenn ihm die Mama kurz sagt, dass Sie nun sein Händchen nehmen wird, um ihm den Ärmel der Jacke über zu ziehen. Es wird auf die Tätigkeit vorbereitet und lernt gleichzeitig viele Wörter kennen und es hört die vertraute Stimme der Mutter oder des Vaters.

Was dem Baby schadet:

  • Zu häufiges und zu langes Baden.
  • Reizstoffe (Zusatzstoffe, Farben usw.) in Kleidung, Windeln und Pflegeartikeln.
  • Zu viele verschiedene Pflegeartikel.
  • Badezusätze können die Haut austrocknen und reizen.
  • Wenn zu selten gewickelt wird.
  • Testen aller Probepackungen direkt am Baby.
  • Zu heißes Föhnen.
  • Mechanische und unpersönliche Pflege ohne Zuwendung. (Abfertigen des Babys)
  • Starker Durchfall kann das Baby innerhalb weniger Stunden in einen sehr bedrohlichen Gesundheitszustand bringen.

Wo Eltern Hilfe finden

Fragen bezüglich Babypflege können Eltern noch direkt im Krankenhaus oder bei der Hebamme besprechen.
In der Mütterberatung, in Eltern-Baby-Gruppen sowie Stillgruppen wird dieses Thema immer wieder besprochen.
Bei Babys mit Hautproblemen sollte der Kinderarzt aufgesucht werden.


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