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Das einzig Negative: Der Abschiedsschmerz!

von Loni Dieminger

Gastfamilie zu werden war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Nachdem wir ursprünglich lediglich eine Organisation gesucht hatten, mit der unsere Tochter ihr Auslandsjahr planen kann, entschlossen wir uns spontan, auch selber Gastfamilie zu werden.
Anfangs waren wir natürlich entsprechend aufgeregt: Wir wird das sein, wenn plötzlich dauernd jemand "Neuer" in unserer Wohnung ist? Wird ihr das Zimmer gefallen? Wird sie gut mit unseren Katzen auskommen und diese mit ihr? Doch schon nach einer Woche war klar – Mari aus Georgien fühlt sich wie eine zweite Tochter an, nicht wie ein Gast.
Für mich wurde sie zur Tochter und meiner eigenen Tochter eine Schwester die sie so nie hatte. In diesem einen Jahr sind die beiden Mädels gemeinsam erwachsen geworden, und haben unendlich viele Erlebnisse geteilt. Nach unserem anschließenden Besuch in Georgien sind mittlerweile auch unsere beiden Familien zusammengewachsen.
Inzwischen hatten wir zwei YFU-Töchter – Gasttöchter klingt uns irgendwie zu unpersönlich 🙂 – und einige weitere Austauschschüler, die wir als Wechselfamilie eine Zeit lang begleiten konnten. Diskussionen über Kultur, Leben, Hobbies, Familie haben uns neue, teilweise unbekannte Länder nähergebracht. Und durch die Augen unserer YFU-Kinder haben wir Wien und Österreich selber neu entdeckt.
Austausch belebt unserer Erfahrung nach auch das eigene Familienleben, schließlich ist Darts oder Kartenspielen mit einem zusätzlichen Familienmitglied meist gleich auch doppelt so lustig. Und ganz ehrlich: Gerade bei Einzelkindern ist es auch toll, wenn man den Wunsch nach Geschwistern mit einer fix und fertig angelieferten Schwester oder Bruder erfüllen kann 😉
Nun chatten wir regelmäßig mit Georgien, Belgien, Kolumbien, Schweden, und freuen uns auf gegenseitige Besuche. Weitere neue Familienmitglieder in Zukunft natürlich nicht ausgeschlossen. Es ist schön, Jugendliche ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Mit gegenseitiger Aufgeschlossenheit sind auch kleinere Reibereien nicht nur meist leicht zu meistern, sondern man lernt als Mensch  hinzu. Man praktiziert, mehr und besser aufeinander einzugehen und wird als Familie gestärkt.
Schön ist auch, dass wir durch den Kontakt mit anderen Gastfamilien auch selber neue Freundschaften geschlossen haben und oft auch gemeinsame Ausflüge mit ihnen unternehmen. So entstand mittlerweile auch ein kleines Netzwerk mit neuen österreichischen Freunden. Das haben wir auch von anderen Gastfamilien gehört.
Das einzig Negative war: Der Abschiedsschmerz!


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