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Ernährung im Babyalter – Stillen, Flaschen, Beikost

von Mag. Ingeborg Hanreich

Stillen ist der beste Start ins Leben! Kann nicht gestillt werden, dann ist industriell gefertigte Säuglingsmilchnahrung die beste Wahl. Bevor Sie mit Beikost beginnen, sollten Sie auf die „Beikostreifezeichen“ Ihres Babys achten. Zwischen Anfang des 5. Monats und Beginn des 7. Monats (Ende 17. bis Ende 26. Lebenswoche) ist der ideale Zeitpunkt für den ersten Versuch.
Stillen ist der beste Start ins Leben! Neue Erkenntnisse zeigen, dass nicht nur die Abwehrkräfte gestärkt werden, sondern auch der Geschmack auf die Familienkost geprägt wird (siehe Expertenstimme Frau Mag. Ertl). Gestillte Kinder haben seltener Mittelohr-Entzündungen und müssen statistisch gesehen seltener ins Krankenhaus. Ihre Darmflora weist vor allem bei natürlicher Geburt im Gegensatz zum Kaiserschnitt rascher einen Schutz im Darm auf und Muttermilch verbessert die Abwehrkraft auf vielfältige Weise.
Stillkinder akzeptieren Beikost leichter, weil sie die geschmackliche Vielfalt schon von den Bruchstücken aus Mutters Kost in der Muttermilch kennen. Babys kennen die verschiedenen Geschmäcker schon aus der Zeit in Mamas Bauch, denn auch das Fruchtwasser schmeckte nach dem, was die Mutter gegessen hat. Muttermilch kann nach Marille duften, aber auch andere Geruchs- oder Geschmackskomponenten aufweisen.
Kann nicht gestillt werden, dann ist industriell gefertigte Säuglingsmilchnahrung die beste Wahl. Doch die Wahl zwischen den Nahrungen einzelner Marken ist – vor allem bei dem umfangreichen Spezialangebot im Markt (HA, AR, …) nicht so einfach. Einen guten Überblick und Anleitung zur Zubereitung finden Sie in dem Buch „Essen und Trinken im Säuglingsalter“ (www.hanreich-verlag.at, siehe Literatur). Achten Sie auch bei Ihrem flaschengefütterten Baby auf ausreichend Haut-zu-Haut-Kontakt. Auch für Väter ist Hautkontakt zu ihren Kindern sehr wichtig. Eine gute Möglichkeit ist da – als Tipp Lesers unserer Bücher – auch der Besuch eines Babyschwimmens.
Bevor Sie mit Beikost beginnen, sollten Sie auf die „Beikostreifezeichen“ Ihres Babys achten. Zwischen Anfang des 5. Monats und Beginn des 7. Monats (Ende 17. bis Ende 26. Lebenswoche) ist der ideale Zeitpunkt für den ersten Versuch. Achten Sie in dieser Zeit auf die Signale, die Ihnen Ihr Baby gibt (siehe Expertenstimme Frau Mag. Hanreich). Wenn mehrere Signale zu sehen sind, können Sie den ersten Versuch wagen. 
Spuckt das Baby die ersten Löffelchen Beikostbrei wieder aus, so kann dies immer verschiedene Ursachen haben. Zumeist liegt es daran, dass das Kind motorisch noch nicht für Beikost bereit ist und der Zungenstoßreflex noch ausgeprägt ist. Heutzutage wird oft empfohlen, schon gleich nach dem 4. Monat mit der Beikost zu beginnen, dabei handelt es sich um die frühestmögliche Beginnzeit, die nicht für jedes Baby sinnvoll ist. Viele Kinder sind erst Mitte/Ende des 6. Monats bereit, Beikost zu essen. Manche kosten oft sogar noch monatelang nur geringe Mengen, bevor sie wirklich zugreifen.
Egal ob selbstgefertigter Brei, Gläschenkost oder Fingerfood (z.B. gedämpfter Kürbis oder Zucchini), die Zutaten sollten nacheinander mit bis zu 3 Tagen Abstand angeboten werden, um problemlos die Reaktionen des Kindes (Verdauungsveränderungen, Allergien) feststellen zu können.
Zutaten mit einem sehr hohen Allergiepotential (Ei, Kuhmilch, Soja) sollen frühestens mit vollendeten 6 Monaten angeboten werden. Sie sollen vorerst nur in kleinen Mengen verwendet werden und das Augenmerk ist speziell auf Reaktionen des Kindes zu richten. Im Sinne der Nachhaltigkeit sind importierte Lebensmittel (Avocados, geriebene Erdnüsse usw.) nicht besonders geeignet. Es ist sinnvoller, regionale und saisonale Zutaten zu bevorzugen.


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