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„Ernährung“

von Mag. Ingeborg Hanreich

Essen und Trinken spielt von Lebensbeginn an eine wesentliche Rolle für die Gesundheit. Schon die ersten Lebensstunden entscheiden über eine gute Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind. Beide müssen den Vorgang erst lernen und brauchen dazu oft Unterstützung. Stillen verringert jedoch die Anzahl späterer Erkrankungen (z.B. Mittelohrentzündungen), verhindert nachweislich Übergewicht und erhöht die Intelligenz. Muttermilch ist daher das Beste was Sie Ihrem Kind für den Lebensstart und bis ins Kleinkindalter hinein anbieten können.

Nach einem halben Jahr wird Muttermilch (oder Flaschennahrung) durch sogenannte Beikost ergänzt. Ihr Kind lernt in dieser Zeit nacheinander einzelne Lebensmittel kennen. Begonnen wird mit Karottenmus oder Kürbismus, da beides viel Carotin enthält und leicht süßlich schmeckt. Langsam werden die Breie komplexer und mehr und mehr Mahlzeiten werden zu Beikostmahlzeiten, sodass Ihr Kind mit circa einem Jahr beginnen kann, am Familientisch mitzuessen.

Anfang des 2. Lebensjahres werden hauptsächlich diejenigen Lebensmittel kindgerecht zerkleinert angeboten, die das Kind bereits kennt. Besteht in der Familie die Neigung zu Allergien, dann ist nicht nur im ersten, sondern auch noch im 2. Lebensjahr erhöhte Vorsicht geboten. Das Kleinkindalter ist die Zeit, in der Ihr Kind in seiner Ernährungsweise geprägt wird. Daher ist Ihr eigenes Vorbild und das Ihres Partners/Ihrer Partnerin besonders maßgeblich. Für das spätere Leben ist es gut, eine ausgewogene Ernährung kennen zu lernen. Ausreichend Obst und Gemüse, sättigende Beilagen zu fast jeder Mahlzeit, täglich ungesüßte oder nur mäßig gesüßte Milchprodukte sowie magere Fleisch- und Fischgerichte bilden die Basis. Generell soll nur mild gesalzen bzw. mit Kräutern gewürzt werden und die Mahlzeiten sollen sich auf drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten verteilen.

Viele Kinder leiden heutzutage schon im Schulalter an Übergewicht. Daran ist nicht nur die mangelnde Bewegung Schuld, sondern auch eine zu einseitige Ernährung. So werden beispielsweise schon im Kleinkindalter häufig spezielle Kinderlebensmittel angeboten, die erfahrungsgemäß zu süß und zu fettreich sind und den Geschmack prägen. Auch bei Getränken ist es wichtig, auf Qualität zu achten. Limonaden, Eistee und Powerdrinks sind stark gesüßt und werden meist als Dickmacher nicht bewusst wahrgenommen. Hingegen macht Fast food Eltern oft ein schlechtes Gewissen, ist aber im Freundeskreis Ihres Kindes vielleicht der unumgängliche „Renner“. Hier kann jedoch eine Auswahl getroffen werden. Wenn Hamburger, Salate und Milkshakes beteiligt sind und Mayonnaise bzw. frittierte Speisen maximal einmal wöchentlich gegessen werden, lässt sich mit einer guten Zusammenstellung der restlichen Mahlzeiten eine ausgewogene Ernährung sichern.

Kontakt:
Mag. Ingeborg Hanreich

Ernährungswissenschafterin

Tel.: 01-5042829-1
Fax: 01-5042829-4
verlag@kinderkost.com
www.kinderkost.com


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