Zum Inhalt Zum Menü
Farbiger Bogen Farbiger Bogen Ei Schwerpunktthemen Zahnrad Lupe Share on Twitter Twitter Logo Share on Facebook Facebook Logo Share via E-Mail E-Mail Pfeil lang Pfeil nach unten Pfeil nach links Pfeil nach rechts Karte mit Marker Newsletter Links Bestellservice Literaturtipps Studien Elternbildung Login/Logout Hand Schließen Marker mit Hand YouTube Ei-Rahmen für Bilder info forum head helpdesk home info list logout message student task upload add burger burger_close courses delete download edit check link media preview preferences-elearning image share play-store-icon app-store-icon

Gesundheitsrisiko Mobilfunk

von Dr. med. univ. Gerd Oberfeld

Vorbemerkung

Die mobile Kommunikation hat sich in den letzten Jahren rasant verbreitet. Viele Menschen fühlen sich dadurch in Wohlbefinden und Gesundheit beeinträchtigt.

Diese Zusammenstellung bietet Informationen und gibt Anregungen zur Verringerung der persönlichen Elektrosmogbelastung.

Auf Basis des heutigen Wissens ist es nicht zu verantworten, speziell Kinder und Jugendliche der Mobilfunkbelastung auszusetzen. Die Langzeitfolgen für die Gesundheit können derzeit nur schwer abgeschätzt werden.

Es liegt an jedem Einzelnen, durch sein Verhalten das persönliche Gesundheitsrisiko und die Belastung seiner Mitmenschen zu verringern.

Baby & Co

Eingeschaltete Handys geben ständig Magnetpulse ab. Bei einem Telefonat oder beim SMS wird zusätzlich hochfrequente Strahlung erzeugt.
Eingeschaltetes Handy nicht in Brust- oder Hosentasche tragen!
In der Schwangerschaft Handy meiden und nicht eingeschaltet am Körper tragen. Das Handy ist kein Spielzeug, sondern eine Strahlenquelle.
Eingeschaltetes Handy nicht in den Kinderwagen legen oder dem Kind zum Spielen überlassen. Halten Sie beim Handytelefonieren generell Abstand zu anderen Personen, besonders zu Kindern. Verwenden Sie kein Funkbabyphon mit DECT/GAP oder WLAN. Bei Funkbabyphonen mindestens zwei Meter Abstand zum Kinderbett halten.

Kinder & Jugend

  • Schnurlostelefone nach DECT-Standard senden ständig Mikrowellenstrahlung aus und sollten in Kindergärten und Schulen vermieden werden.
  • Empfohlen werden schnurgebundene Telefone (Festnetz).
  • Klare Regeln zur Handyverwendung/Verbot in der Haus- und Schulordnung vorsehen.
  • Die Verwendung von Notebooks kann zu hohen Belastungen mit elektrischen und magnetischen Wechselfeldern führen.
  • Bei WLAN-Nutzung kommt eine Mikrowellenbelastung dazu.
  • Empfohlen wird die Einrichtung von Computerräumen mit abgeschirmten Elektrokabeln ohne Funk.
  • Im Unterricht über die sozialen und gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks informieren.

Diskutierte Symptome und Gesundheitsfolgen bei Handynutzung

  • Wärme- und Taubheitsgefühl rund ums Ohr
  • Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Hörnervtumore
  • Erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke
  • mit ev. erhöhtem Risiko für Alzheimer und Parkinson
  • Störungen der Konzentration und des Gedächtnisses

bei Mobilfunksendern

  • Auslösung und Verstärkung der Elektrosensibilität
  • Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, Depression
  • Unruhe, Herzklopfen
  • Störungen der Konzentration und des Gedächtnisses
  • Verdacht auf erhöhtes Krebsrisiko
  • erhöhte Infektanfälligkeit

Das elektrosmogreduzierte Kinderzimmer

Radiowecker und CD-Player erzeugen starke Magnetfelder. Nachttisch- und Klemmlampen geben starke elektrische Felder ab. Dieser Elektrosmog stresst den Organismus, besonders in der lebenswichtigen Schlafphase. Energiesparlampen strahlen zusätzlich Hochfrequenz aus.

Vermeiden Sie daher Elektrosmogquellen in Bettnähe. Elektrische Geräte im Schlafbereich in der Nacht ausstecken. DECT-Schnurlostelefone und WLAN im ganzen Haus vermeiden. Handys nachts ausschalten, niemals eingeschaltet unter den Kopfpolster legen (Magnetpulse). Einstrahlung von Mobilfunksendern beachten. Lassen Sie ev. die Strahlenbelastung durch eine fachkundige Messung feststellen und wenn erforderlich, Vorschläge für Verbesserungen machen, z.B. durch einen baubiologischen Messtechniker.

Hochfrequenz

Mobilfunksender (GSM und UMTS), DECT-Schnurlostelefone und WLAN Accesspoints geben ständig hochfrequente Mikrowellenstrahlung ab. Diese Strahlung durchdringt normale Wände und Decken fast ungehindert.

Die Strahlenbelastung durch einen UMTS Sender führte zu deutlichen Störungen der Befindlichkeit (TNO-Studie 2003 Niederlande).

Wussten Sie, dass…

  • mehr Handygespräche mehr Sendeanlagen bedeuten
  • das Herunterladen von Bildern und Videos über UMTS die Leistung des Senders bis zum 10-fachen erhöht und dadurch der Nutzer zu einer erhöhten Strahlenbelastung beiträgt
  • die Strahlenbelastung beim Handytelefonieren im Auto, in Zügen und Bussen höher ist als im Freien
  • für Handyempfang im Keller eine 1000-fach stärkere Senderstrahlung erforderlich ist
  • in einer Salzburger Umweltstudie im Jahr 2002 rund 19% der Erwachsenen angaben, Elektrosmog wahrnehmen zu können
  • Elektrosmog vorbeugend vermieden werden soll um eine lebenslange Elektrosensibilität zu verhindern

Kommentare

Derzeit gibt es noch keine Kommentare zu dieser Stimme


Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Mehr erfahren