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Hilfe, mein Kind ist ein Obst- und Gemüsemuffel – Tipps, Tricks und Rezepte

von Lena Klausmann, MSc

Elternbildung
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Die Essgewohnheiten von Kindern sind oft sehr speziell. Gemüse, das heute noch liebend gern gegessen wurde, wird morgen vielleicht schon nicht mehr gemocht oder umgekehrt. Die gute Nachricht ist: Das Essverhalten von Kindern verändert sich im Laufe der Zeit. Oft wollen Kinder durch Herumnörgeln am Essen einfach nur Aufmerksamkeit von den Eltern erhalten. Seien Sie daher geduldig! Kinder sollten nicht gezwungen werden eine Speise aufzuessen. Zwang und Bevormundung bewirken meist das Gegenteil und verstärken die Ablehnung. Allerdings sollte Ihr Kind die Speise oder das Lebensmittel zumindest probieren!

Gesunde Lebensmittel sind bei Kindern negativ behaftetElternbildung

Das Wort „gesund“ wird von Eltern und Bezugspersonen häufig gebraucht, um Kinder zum Verzehr bestimmter unliebsamer Speisen zu animieren („Iss dein Gemüse, das ist gesund!“). Das Gegenteil findet beim Wort „ungesund“ seine Anwendung („Iss nicht so viele Kekse, das ist ungesund). Mit dem Wort „gesund“ betitelte Speisen sind dadurch von Kindern oft negativ besetzt („schmeckt sowieso nicht“) und werden gerade deswegen nicht gemocht. Zukunftsbezogene Gesundheitsaussagen („Iss nicht so viele Süßigkeiten, sonst wirst du dick“) werden von jüngeren Kindern durch die starke zeitliche Verzögerung nicht verstanden. So erwarten diese sofort die vorhergesagten Folgen. Wenn diese dann nicht gleich eintreten, widerlegt das ihrer Meinung nach die Theorie der Eltern.

Der Geschmack macht`s!Elternbildung

Erfolgversprechender ist die Betonung des guten Geschmacks einer Speise („Probier das, das ist richtig lecker!“) sowie das stillschweigende Servieren unbeliebter Speisen oder Lebensmittel.

Tipps und Tricks für kleine Obst- und Gemüsemuffel: Elternbildung

  • Stellen Sie frisches Gemüse und Obst griffbereit.
  • Probieren Sie es mit süßen Sorten (Paprika, Mais, Erbsen oder Karotten). Diese werden oft besser akzeptiert.
  • Süßen Sie Joghurt, Müsli oder Milchmixgetränke mit frischen Obstsorten.
  • Verwenden Sie Obstpüree als Brotaufstrich.
  • Wenn Sie Kuchen anbieten, bevorzugen Sie Obstkuchen.
  • Mundgerecht geschnittenes Obst und Gemüse macht Spaß – zum Beispiel Obstspießchen oder Gemüsesticks.
  • Dekorieren Sie das Obst und Gemüse lustig an z. B. Gemüse-Gesicht, Gemüse-Tier.
  • Gemüse können Sie auch „verstecken“: einfach mit Soßen oder Suppen mitpürieren.
  • Bauen Sie Gemüse in die Lieblingsgerichte des Kindes ein, zum Beispiel auf der Pizza.
  • Verarbeiten Sie Gemüse in klassischen Gerichten, zum Beispiel Zucchini in Spaghetti Bolognese.
  • Bringen Sie Abwechslung in den Salat. Verwenden Sie z.B. verschiedene Gemüsesorten und Marinaden.
  • Bieten Sie Gemüse in verschiedenen Geschmacksvarianten an z.B. Spinatknödel statt Cremespinat.
  • Verwenden Sie Obst und Gemüse auch für Desserts – in Zucchinikuchen, Rote-Rüben-Brownies,…
  • Ganz wichtig ist die Vorbildwirkung der Eltern. Nur wenn Sie auch Obst und Gemüse essen, tut es Ihr Kind Ihnen nach.

Kindgerechte Rezeptideen mit Obst und Gemüse:Elternbildung

Weitere Rezeptideen finden Sie in der Broschüre „Jetzt koch ich mit den Großen!“ sowie im Kinder-Kochbuch „In die Küche fertig los!“ von der Initiative „Kinder essen gesund“ des Fonds gesundes Österreichs!

https://www.richtigessenvonanfangan.at

Das Programm „Richtig essen von Anfang an!“ bietet Workshops, Broschüren, Plakate, sowie Infoblätter mit praktischen Tipps und Hilfestellungen zur Ernährung für Schwangere und Stillende, Babys im Beikostalter, Kleinkinder und 4- bis 10-jährige Kinder an.


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