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Kommunikation schafft Beziehungen

von Dr. Eva Stieber

Betriebliche Elternbildung gibt Anregungen zur Umsetzung in Familie und Beruf

Schon der lateinische Ursprung des Wortes „communicare“ zeigt, dass es beim Austausch von Informationen zwischen Lebewesen um „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, gemeinsam machen, vereinigen“ geht. Kommunikation hat als wichtige Sozialhandlung das Ziel, Beziehungsqualität zu schaffen. Der gute Umgang miteinander – durch Körperausdruck und Signale der Sprache – ist sowohl im Berufs- als auch im Privatleben unerlässlich, wenn es gelingen soll, eine langandauernde gute Beziehung aufzubauen und zu halten.

Sowohl in Firmen als auch in der Familie ist das Herstellen und Festigen von stabilen und zufriedenstellenden Kontakten zwischen den einzelnen Mitgliedern und auch nach außen hin oberstes Ziel. Erfolgreiche Kommunikation begünstigt in diesem Zusammenhang den Beziehungsaufbau dann, wenn eine positive Grundeinstellung aller beteiligten Personen vorhanden ist. Außerdem müssen passende Rahmenbedingungen gegeben sein, wie beispielsweise ein geeigneter Raum, in dem sich alle wohl fühlen und genügend Zeit. Sind gleiche Interessen vorhanden und akzeptieren sich die Gesprächspartner als gleichwertig, ist das Klima offen für unterschiedliche Meinungen und werden Kommunikationsregeln eingehalten, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Gesprächsziel erreicht wird.
Die richtige Wortwahl und die Verständigung durch eine gemeinsame Sprache unterstützen den Beziehungsaufbau, indem Sprache situationsgemäß so eingesetzt wird, dass Missverständnisse vermieden und Wünsche und Ängste ernst genommen werden. Aus der Kommunikationsforschung wissen wir, dass hinter jeder Information nicht die Sachebene alleine steht, sondern dass es auf den Ton und auf die Körpersprache ankommt, wie die Situation vom Empfänger verstanden wird.

Gute Verständigung untereinander schließt auch Konfliktlöse-, Verhandlungs- und Präsentationskompetenz mit ein. Kleinere und größere Streitereien kommen im Familienverband ebenso vor, wie unter Mitarbeitern und in der Kundenberatung.
Konflikte machen stark und haben Sinn. Bereits das Kind entwickelt im Austragen von Konflikten seine individuellen und sozialen Fähigkeiten weiter. Wenn Eltern lernen, wie sie ihrem Kind dabei helfen können, eine konfliktlösende Streitkultur zu entwickeln, dann können sie diese Kompetenz auch in ihrem Firmenalltag einsetzen.
Verhandlungskompetenz müssen Eltern spätestens in der Pubertät beweisen, wenn es darum geht, dem flügge werdenden Jugendlichen Möglichkeiten zu geben, seine eigenen Wege zu gehen und gleichzeitig Grenzen zu setzen, um Schutz und Sicherheit zu gewährleisten.

Kommunikationsseminare der betrieblichen Elternbildung geben Anregungen, wie Körpersprache, Stimme, Tonfall und die Wahl geeigneter Worte konstruktiv eingesetzt werden können, damit Beziehungen im Familienalltag gelingen. Parallel dazu wird aufgezeigt, wie diese Anregungen auf die Wirtschaftssprache übertragen werden. Somit können Synergieeffekte von Firmen optimal genutzt werden.
Denn so werden Mitarbeiter zur Weiterbildung motiviert, wenn sie erkennen, dass das Gelernte nicht nur für den Beruf, sondern gleichermaßen für ihr persönliches Umfeld einsetzbar ist. Ebenso fördert die Firma durch diese Veranstaltung die gesamte Persönlichkeit ihres Mitarbeiters, was weit über eine Qualifizierungsmaßnahme hinaus geht.


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