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„Schulwahl – Sekundarstufe 2“

von Mag. Christine Wendelberger

Die richtige Schulwahl wird das Leben eines jungen Menschen entscheidend beeinflussen. Sie muss daher von den Eltern gemeinsam mit ihrem Kind sorgfältig überlegt werden.

Wenn Ihr Kind nun die Sekundarstufe 1 (Hauptschule oder AHS-Unterstufe) erfolgreich absolviert hat, stellt sich wieder die Frage: Worauf müssen wir bei der Entscheidung für die weitere Ausbildung unseres Kindes besonders achten? Welche Überlegungen müssen der Entscheidung voraus gehen?

Wenn die grundsätzliche Entscheidung getroffen ist, dass auf jeden Fall die schulische Laufbahn fortgesetzt und nicht nach Erfüllung der Schulpflicht eine Lehrausbildung in einem Betrieb begonnen werden soll, bleibt die Wahl zwischen einer AHS-Oberstufe/ORg (Oberstufenrealgymnasium) und einer BMHS (Berufsbildende Mittlere oder Höhere Schule).

Vorteile der AHS

  • bietet breite Allgemeinbildung
  • bietet eine solide Grundlage, die es dem Schüler/der Schülerin ermöglicht, nach der Matura alle Studienrichtungen zu wählen.
  • Wenn noch kein eindeutiger Berufswunsch vorliegt, minimiert die Spezialisierung erst mit 18 die Gefahr einer falschen Entscheidung.

Vorteile der BMHS

  • Wenn schon ein konkreter Berufswunsch vorliegt, bietet sie eine solide Berufsausbildung, nach der man direkt in den Beruf einsteigen kann
  • Auch nach der Matura an einer BHS ist jede Studienwahl möglich.

Bei beiden Schularten gibt es im Prinzip gleiche Grundvoraussetzungen:

  • Der Schüler /die Schülerin muss Interesse an der gewählten Schule, am Wissenserwerb haben.
  • Er/Sie braucht großen Leistungswillen, um den Anforderungen der Sekundarstufe 2 gewachsen zu sein.

Was sind die wichtigsten Schritte zur Entscheidungsfindung?

Der 1. Schritt ist, dass Sie die Begabungen und Interessen Ihres Kindes kennen. Was sind seine Stärken, Vorlieben? Womit beschäftigt es sich gerne?

Wenn ein/e Jugendliche/r den für seine/ihre Begabungen und Interessen richtigen Ausbildungsweg beschreitet, auf dem er/sie in seinem/ihrem Spezialgebiet entsprechende Angebote bekommt, wird er/sie zu großem Einsatz bereit und erfolgreich sein. Gehen Sie dabei tatsächlich auf die Stärken Ihres Kindes ein und wählen Sie die entsprechende Schule gemeinsam mit Ihrem Sohn/Ihrer Tochter. Hinter der Wahl einer HTL darf nicht der Wunsch nach dem gut ausgebildeten Nachfolger für den eigenen Betrieb stehen, sondern das ausgeprägte technische Verständnis und Interesse Ihres Kindes.

Schließen Sie auch nicht bestimmte Bildungswege aufgrund des Geschlechts Ihres Kindes aus. Auch Mädchen sind bei Interesse z. B. sehr erfolgreich an einer HTL oder an einem naturwissenschaftlichen Realgymnasium. Auch Buben können sprachlich sehr begabt sein und mit viel Erfolg ein Gymnasium mit sprachlichem Schwerpunkt besuchen.

Unterstützen können Sie dabei:

  • die Lehrer/innen Ihres Kindes
  • Es gibt auch die Möglichkeit, Testungen durchführen zu lassen, um die Begabungs- und Interessenschwerpunkte Ihres Kindes herauszufinden.

Der 2. Schritt ist, möglichst viele Informationen über alle Bildungswege bzw. die verschiedenen Schulen zu sammeln.

Diese Informationen erhalten Sie:

  • aus Broschüren über Bildungswege (erhältlich im BMUK oder in Ihrem Landes/Stadtschulrat)
  • Bildungsmessen
  • an Tagen der offenen Tür an den Schulen
  • im Internet: Schulhomepages,…
  • aus Medien: Berichte in Zeitungen,…
  • vom Bildungsberater der Schule, die Ihr Kind derzeit besucht
  • von Beratungseinrichtungen in Ihrem Landesschulrat (Stadtschulrat), z.B. Schulinfo, Begabungsförderungszentrum, Schulpsychologie-Bildungsberatung
  • von anderen Beratungseinrichtungen in Ihrem Bundesland

Wenn Sie und Ihr Sohn/Ihre Tochter alle das in Ihre Überlegungen einbeziehen, werden Sie sicher gemeinsam eine gute Entscheidung treffen.


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