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Sport und Schwangerschaft

von Dr. Sigrid Bernhart

"Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach"

Generell ist Bewegung in der Schwangerschaft natürlich empfehlenswert. Vorraussetzung dafür ist ein komplikationsloser Schwangerschaftsverlauf. Wichtig ist, sich körperlich auf keinen Fall zu überanstrengen. Schließlich kommt es im Rahmen der Schwangerschaft zu einer Blutumverteilung im Körper in Richtung Gebärmutter , sodass schneller ein Gefühl der Erschöpfung und Müdigkeit nach körperlicher Anstrengung auftritt.

Auch ist darauf zu achten, allzu starkes Schwitzen zu vermeiden, denn zu starker Flüssig-keitsverlust fördert Schwindel und kann zum Kreislaufkollaps führen. Von Sportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko ist auf jeden Fall abzuraten.

Regelmäßige Spaziergänge oder auch walken sind kreislaufstabilisierend und fördern das Wohlempfinden. Beim Laufen ist darauf zu achten, das Tempo etwas zu drosseln und mit gutem Schuhwerk zu laufen, dann ist es durchaus erlaubt.

Ich empfehle auch gerne Schwimmen, wobei Schwangere, welche eher infektanfällig sind, sich nicht zu lange im warmen Wasser aufhalten sollten. Vom Saunieren ist aufgrund der starken Überwärmung und dem folglichen Flüssigkeitsverlust abzuraten.

Gymnastik, Tai chi, Yoga und Tanzen sind Bewegungsarten, die der Schwangeren vorbehaltlos gut tun. Golfen ist ebenso erlaubt. Beim Schifahren ist auf das Verletzungsrisiko zu achten, da eine Röntgendiagnostik in der Schwangerschaft nicht immer unbedenklich ist.

Im allgemeinen empfehle ich als Gynäkologin der werdenden Mutter, sich mental primär auf die veränderten Bedürfnisse des Körpers, bedingt durch den wachsenden Fötus, einzustellen, dann fühlt sie intuitiv, was ihr gut tut und wo ihre Grenzen sind.

Zur Person: Dr. Sigrid Bernhart,
Ärztin f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe


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