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Typisch! Mädchen oder Jungs?! Über Rollenbilder in Büchern für Kinder

von Mag. Andrea Kromoser

Bilder- und Kinderbücher erzählen aus dem Leben verschiedenster, erfundener Figuren. Egal, ob die Darstellungen an reale Kinder oder Familien erinnern oder mittels Tierfiguren berichtet wird – Figuren in Kinderbüchern bieten immer auch unterschiedlichste Möglichkeiten der Identifikation.
Oftmals wird über die Lebensrealität von Kindern erzählt, viele Situationen aus Geschichten erinnern an das eigene Leben. Daher ist es wesentlich, bei der Buchauswahl darauf zu achten, WIE Figuren in Bilder-, Kinder- oder auch Jugendbüchern dargestellt werden. Das Geschlecht jenes Menschen, für den ein Buch gewählt wird, ist bei der Auswahl nicht wesentlich. Wichtig ist zu überlegen, für WEN ein Buch gewählt wird! (Für einen Menschen mit besonderen Eigenschaften, Lieblingsfarben, favorisierten Themen, Hobbies usw.)

Auf das Wie kommt es an!

Sensibilisierung ist dabei ein wesentliches Stichwort! Es macht einen Unterschied, wie Sprache benutzt wird und welche Bilder und Geschichten in Familien gelesen oder betrachtet werden. Im Hinblick auf geschlechtsneutrale Bilder- und Kinderbücher kann darauf geachtet werden, dass verstaubte Rollenbilder nicht immer wieder reproduziert werden. Vielmehr kann einer oftmals sehr rosa-blau-denkenden Welt ein buntes Kontrastprogramm entgegengestellt werden. Unter den aktuell am Kinder- und Jugendbuchmarkt erhältlichen Publikationen gibt es dafür wunderbare Beispiele, die es zu entdecken gilt. Als Bilderbücher, welche die Thematik geschlechtersensibler Erziehung ansprechen, können exemplarisch Pija Lindenbaums „Paul und die Puppen“ (Verlag: Beltz & Gelberg) oder „Wie Rosie den Käsekopter erfand“ von Andrea Beaty und David Roberts (Verlag: Knesebeck) genannt werden.

Meine Tipps 

Machen Sie sich selbst ein Bild von unterschiedlichen Büchern! Lassen Sie sich auf zeitgemäße Illustrations- und Schreibstile ein! Denken Sie darüber nach, wie Sie in Ihrer Familien kommunizieren möchten! Denn gemeinsames Vorlesen und Lesen ist immer auch Kommunikation. Wer über Bücher spricht, kommt ins Gespräch über sich selbst. So könnten z. B. in Bilderbüchern dargestellte Familien dazu anregen, das eigene Zusammenleben gemeinsam zu reflektieren. Wer kocht in dieser Geschichte für die Familie? Wie ist das bei uns zuhause? Welche Kleidung trägt die Figur? Erinnert dich das an jemanden? Was ist das Lieblingsspiel der Kinder in dieser Geschichte? Würde dir das auch Spaß machen?

Ein spezielles Familien-Angebot, das Eltern bei ihrer Suche nach den richtigen Büchern unterstützt, ist mein „Familienlektüre-Abo“. Im Rahmen dessen bekommen Sie regelmäßig, von mir persönlich gewählte Buchempfehlungen exklusiv per E-Mail geliefert. Alle Informationen dazu finden Sie unter: http://www.familienlektuere.at/fuer-familien/


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