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Was ist so wichtig an MINT – Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik?

von Mag. Brigitta Krimbacher

Neugierde ist der wichtigste Antreiber beim Lernen. Wenn Sie auf etwas neugierig sind, wenn Sie etwas wirklich wissen wollen und selbst forschen, ist das der beste Garant, dass Sie sich die betreffenden Inhalte bleibend einprägen und wieder in Erinnerung rufen können.

Kinder und Jugendliche sind von Natur aus interessiert, sie beobachten enorm genau und eignen sich so Wissen über ihre Umgebung von klein auf an. Dies ist wichtig für die menschliche Entwicklung, um sich Wissen über die eigene Umwelt anzueignen. Diese kindliche Neugierde verschwindet aus verschiedensten Gründen mit der Zeit zu einem gewissen Teil. Schule und Eltern sollten jedoch Neugierde und Wissensdurst bewusst weiter fördern.

MINT-Fächer haben das Potenzial, das Forschungsinteresse der Kinder und Jugendlichen anzustacheln. Andererseits haben Mathematik und naturwissenschaftliche Fächer in breiten Teilen unserer Gesellschaft den Ruf, sehr schwierig zu sein, ja manche Erwachsenen brüsten sich regelrecht damit, in diesen Fächern in der Schule immer schlecht gewesen zu sein. Dadurch entstehen bei Kindern schon früh negative Bilder.  Arbeiten wir – Schule, Eltern und Gesellschaft – aktiv an einem positiven Bild der MINT-Fächer! Im Miteinander erreicht man tolle Ergebnisse.

Innovativ auf technischem Gebiet zu sein, ist für Österreich, das rohstoffarm ist, ein enormer Wirtschaftsfaktor. Hier spielen MINT-Fächer eine extrem wichtige Rolle. Auf lange Sicht ist die Beschäftigung mit MINT eine wertvolle Berufsvorbereitung mit hohem Karrierepotenzial.

Als Schule der Sekundarstufe – im speziellen Fall als achtjähriges neusprachliches Gymnasium mit zusätzlichen Schwerpunkten in Science und Musik in der Oberstufe – ist uns die vielseitige, allgemeinbildende Förderung unser Schülerinnen und Schüler oberstes Anliegen. Aus diesem Grund haben wir die diversen Aktivitäten unserer Schule dokumentiert und dafür 2019 – 2022 das MINT-Gütesiegel verliehen bekommen.

Anwendungsorientiertes, praxisnahes, forschendes Lernen braucht seinen Platz in den MINT-Fächern. Dies setzt ein engagiertes Team von Lehrer*innen in Projekten, Workshops und Wettbewerben, aber auch in Exkursionen oder mit Unterstützung durch externe Fachleute, die an die Schule eingeladen werden, um.

Natürlich gehört dazu daneben auch frontaler Unterricht mit herkömmlichem, exaktem Lernen von Fakten und Definitionen, natürlich braucht das ‚neugierige’ Lernen den klassischen Rahmen, in den es eingebettet ist. Dazu kommt dann aber Fächerübergreifendes, das immer neue, spannende Inhalte kreiert.

Können Sie sich vorstellen, dass es interessant ist, wenn eine Zehnjährige eine elektronische Biene programmiert und dann ein Lehrer, der Hobbyimker ist, über seine Bienen erzählt? Glauben Sie, dass man sich plattentektonische Vorgänge als Zwölfjähriger besser merkt, wenn man in diesem Zusammenhang selbst aus Pappmaché einen Vulkan gebastelt hat und eine chemische Substanz mischt, die dann aus dem Vulkan herausquillt? Wird das Wetter interessanter, wenn man in der schuleigenen Wetterstation Daten erhebt, die dann online in den Physiksaal übertragen und verarbeitet werden?

Solche Art von Unterricht ist den Lehrer*innen unserer Schule ein Anliegen, weil MINT interessant sein soll, fesseln soll, begeistern soll.

Was können Eltern beitragen, um ihren Kindern zu vermitteln, dass Forschen Spaß macht?

  • Seien Sie Vorbild, leben Sie das Interesse vor.
  • Seien Sie selbst neugierig.
  • Interessieren Sie sich dafür, was Ihre Kinder in der Schule lernen.
  • Nehmen Sie sich Zeit zum gemeinsamen Beobachten in der Natur.
  • Stellen Sie Fragen, auch wenn Sie die Antwort (noch) nicht wissen.
  • Setzen Sie Technik, wie z.B. das Smartphone, im Sinne des Forschens ein. …

Welche Aktivitäten können Sie mit Ihren Kindern unternehmen:

  • Sie finden ein seltenes Tier, z.B. einen Alpensalamander, und googeln, was es über ihn zu wissen gibt, machen Fotos zur Dokumentation und informieren eine Tierschutzorganisation, wenn es sich um ein geschütztes Tier handelt.
  • Sie finden eine Raupe, setzen sie in ein Gefäß mit Pflanzen und beobachten die Verpuppung bis zum fertigen Schmetterling.
  • Sie forschen als Laie im Rahmen eines Citizen-Science-Projektes (https://citizen-science.at) mit Ihrem Kind.
  • Sie versuchen zusammen mit Ihren Kindern verschiedenste Antwortmöglichkeiten auf interessante Fragen zu finden. Kreative, utopische Vorschläge machen zusätzlich Spaß.
  • Geocaching bietet Gelegenheit sich in der Natur auf Schatzsuche zu begeben. …

Zeit, die Sie mit Ihren Kindern so verbringen, ist eine wunderbare Investition.

MINT bietet unbegrenzte Möglichkeiten für die persönliche und fachliche Entwicklung der Jugendlichen. Arbeiten wir – Eltern und Schule – gemeinsam daran, den Jugendlichen die Begeisterung an Forschung und Technik spürbar zu machen.

 


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