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Weihnachtsferien – Zeit für die Familie

von Maria Schönauer

Endlich ist sie da: die von Kindern und wohl auch vielen Erwachsenen ersehnte Weihnachtszeit. Leider beeinträchtigen oft Stress und Hektik die Vorfreude auf das schönste Fest des Jahres. Für Familien mit Klein- und Schulkindern stellt die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönigstag eine zusätzliche Herausforderung dar und erfordert organisatorische Maßnahmen. Schulen und Kindergärten haben geschlossen, viele Elternteile nehmen sich frei, um Zeit für ihre Kinder zu haben. Damit wir die Feiertage sowie die dazwischen liegenden letzten Tage des alten und ersten Tage des neuen Jahres möglichst stressfrei mit unseren Kindern genießen und nützen können ist es sinnvoll, sich vorab Gedanken über die Gestaltung dieser besonderen Zeit zu machen. Im Folgenden möchte ich einige Vorschläge bringen:

Heiliger Abend

  • In vielen Pfarren werden am Nachmittag Krippenandachten gefeiert, meist sind sie so gestaltet, dass auch die ganz Kleinen schon einen Zugang zum Wunder der Weihnacht finden können. Ein Besuch lohnt sich!
  • Auch die Gräber verstorbener Verwandter zu besuchen, um eine Weihnachtskerze, ein kleines Weihnachtsgesteck oder ein Weihnachtsbäumchen zu bringen ist eine Möglichkeit die Zeit des Wartens zu verkürzen.
  • Spaziergänge, Lesen der Weihnachtsgeschichte (es gibt viele gute Kinderbücher dazu!) oder das Ausprobieren eines  neuen Spieles (vielleicht aus dem Adventkalender?) dienen ebenso dem Zeitvertreib.

28. Dezember: Tag der unschuldigen Kinder

Die Bibelstelle zu diesem Tag ist für viele Kinder aber auch Erwachsene schwer zu verstehen. Wer möchte schon gerne von der Tötung aller kleinen Buben lesen? In manchen Pfarren werden deshalb an diesem Tag Kindersegensfeiern gestaltet. Sie sollen zum einen daran erinnern, was den Kindern und Eltern in der Zeit nach Jesu Geburt Schreckliches widerfahren ist, zum anderen uns Eltern heute ins Gedächtnis rufen, welchen Schatz, nämlich unsere Kinder, wir um uns haben dürfen. Das „Frisch und Gsund – Wünschen“ ist ein Brauch der in vielen Gegenden schon in Vergessenheit geraten ist. Viele freuen sich, wenn ihnen jemand Gesundheit und Gottes Segen wünscht! Hier ein Spruch dazu: „Frisch und g’sund, frisch und g’sund, s’ganze Jahr pumperlg’sund, gern geben, lang leben, glückselig sterben. S’Christkindl am Hochaltar wünscht viel Glück zum neuen Jahr.“

Die Tage bis zum Dreikönigsfest

Wenn wir das Glück haben, dass Schnee liegt, ist die Freizeitgestaltung leichter handzuhaben. Doch auch für schneelose Zeiten finden sich Möglichkeiten:

  • Oft fehlt in der Adventzeit die Zeit zum gemeinsamen Keksebacken – Weihnachtskekse können auch nach Weihnachten noch gemacht werden.
  • Eislaufen in Hallen oder vielleicht sogar auf einem Teich
  • Gemeinsam einen Film aussuchen  und auch gemeinsam anschauen – Tee und Weihnachtskekse machen die Stimmung noch gemütlicher!
  • Spielekasten räumen Dabei tauchen oft Spiele auf, die  während des Jahres  in Vergessenheit geraten sind. Nun können sie wieder ausprobiert werden. Auch neue Spiele machen doppelten Spaß, wenn Erwachsene mitspielen.
  • CD-Box sortieren Hör-CDs und auch Musik-CDs sind oft wieder interessant, wenn sie länger nicht gehört wurden
  • Basteln von Glücksbringern für Silvester: Es gibt Schweinchen Ausstechformen. Mit einem einfachen Keksteig und etwas Zuckerglasur aus der Tube lassen sich ganz einfach Glückskekse backen. Rezept aus dem St.Martiner Kochbuch: 30 dag Mehl, 20 dag Butter, 15 dag Staubzucker, 2 Dotter, ½ Kaffeelöffel Backpulver. Das Ganze zu einem Teig verarbeiten und kurz im Kühlschrank rasten lassen. Wenn man beim Ausrollen ein aufgeschnittenes großes Gefriersackerl über den Teig legt, klebt er nicht an und auch kleinere Kinder können dann schon gut ausrollen.
  • Lesen, Singen, Erzählen oder Beten beim Christbaum, wenn die Kerzen leuchten,  ist nicht nur am Weihnachtsabend schön und gemütlich! Solange der Christbaum im Wohnraum steht, kann seine besondere Ausstrahlung auch weiter genützt werden.

Silvester und Neujahr

Der Silvestertag bietet sich für einen Jahresrückblick an! Hier einige Möglichkeiten dazu:

  • Gemeinsam Familienfotos des vergangenen Jahres anschauen
  • Jeder Monatsname wird auf ein Kärtchen geschrieben. Woran erinnerst du dich noch? Fotos dazu können, die Erlebnisse untermauern. Eventuell kann damit eine Pinnwand gestaltet werden.

Der Neujahrstag kann  zum Ausblick ins neue Jahr genützt werden:

  • Was steht uns bevor?
  • Worauf freue mich?
  • Was macht mir Sorgen, bereitet mir Angst?

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit mit vielen Erlebnissen und bleibenden Erinnerungen. Maria Schönauer


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