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Welche Schule für mein Kind?

von Maria Smahel

In der vierten Schulstufe müssen Eltern eine wichtige Entscheidung treffen: Welche Schule ist für mein Kind die am besten geeignete, welche Schullaufbahn entspricht den Begabungen meines Kindes?

Eltern und Lehrer/innen sollten gemeinsam beraten, welche Schullaufbahn für das Kind in Frage kommt, da sich das Kind in der Schule meist anders verhält als zu Hause. Besonders wichtig ist, dass Sie bei all Ihren Überlegungen das Kind mit einbeziehen und die Entscheidung gemeinsam mit dem Kind treffen. Das Leben Ihres Kindes wird durch die Schulwahl enorm verändert.

Wenn Sie bei der Auswahl der Schule auch den Schulweg im Auge behalten, so hat das sicher Vorteile, da Ihr Kind zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht nach Hause kommen kann. Der warme Mittagstisch ist dadurch gesichert und auch Hausaufgaben können in der freien Zeit erledigt werden. Vorteile bringt die nahe Schule auch, wenn Ihr Kind krank ist und die Schulfreunde Informationen oder Hausaufgaben vorbei bringen können. Ist die Schule weit vom Wohnort entfernt und der Schulweg nicht mehr zu Fuß zurückzulegen, so dass vielleicht Bahn, Bus, Straßenbahn oder U-Bahn verwendet werden müssen, bedeutet das, dass Ihr Kind zeitiger aufstehen muss, um rechtzeitig in der Schule zu sein. Die freien Stunden bis zum Nachmittagsunterricht reichen eventuell nicht zum Heimfahren, und Sie müssen die Verköstigung und die Beaufsichtigung während dieser Zeit bedenken.

Für die Schulwahl nicht unbedeutend ist auch, ob der beste Freund oder die Freundin Ihres Kindes in dieselbe Schule geht. Ihr Kind wird dadurch weniger Probleme haben sich in der neuen Schule einzuleben. Da die Freunde aber nicht immer die gleichen Begabungen haben, kann es durchaus vorkommen, dass Ihr Kind in eine Schule wechselt, wo keine vertrauten Gesichter sind und es sich in den ersten Tagen und Wochen nicht besonders wohl fühlt. Sie kennen Ihr Kind sicher so gut, um abschätzen zu können, ob das von Ihrem Kind gut bewältigt werden kann.

Welche Vorteile/Nachteile für das Kind aber auch die Familie bringt eine Schule mit Unterricht an 5 oder 6 Tagen pro Woche? Wenn Vater und Mutter unter der Woche wenig Zeit für gemeinsame Aktivitäten mit dem Kind bzw. mit den Kindern haben oder ein Bruder oder eine Schwester bereits in eine 5-Tage-Schule gehen, so ist diese Überlegung besonders wichtig, damit die richtige Wahl getroffen wird.

Das Schulklima und auch der gute Ruf der Schule sind den Eltern sehr wichtig. Der „Tag der offenen Tür“ wird meist dazu benutzt, um auch diese wichtigen Fragen zu klären.

Die bis hierher aufgelisteten Fragen sind allerdings nur grundlegende Entscheidungshilfen, noch wichtiger für die Schulwahl sind folgende Fragen/Überlegungen:

  • Welche Begabung/en hat mein Kind?
  • Hat mein Kind bereits einen Berufswunsch?
  • Wofür interessiert sich mein Kind?
  • Wie sehr ist mein Kind belastbar?
  • Entsprechen die Schwerpunkte (Schulprofil) den Neigungen meines Kindes?
  • Haben wir einen guten Eindruck beim Besuch der Schule bekommen?
  • Sind wir mit unserem Kind bereits einig, ob es eine Hauptschule oder AHS (allgemein bildende höhere Schule) sein soll, die es im Anschluss an die Volksschule besuchen will?
  • Möchte unser Kind eine AHS besuchen weil es nach der Matura studieren will?
  • Wurde uns geraten, unser Kind vorerst in eine Hauptschule (HS) zu geben, da unser Kind noch keinen speziellen Berufswunsch hat (oder vielleicht momentan nicht sehr belastbar ist) und dann im Anschluss an die HS – bei gutem Lernerfolg – eine berufsbildende mittlere oder höhere Schule besuchen kann?
  • Befürwortet der/die Klassenlehrer/in unseres Kindes unsere Schulwahl?
  • Wenn nein: Welche Schwierigkeiten sieht der Lehrer/die Lehrerin?
  • Haben wir bei unseren Überlegungen unser Kind mit einbezogen?
  • Alle Für und Wider abgewogen und dann die für unser Kind geeignetste Schule gewählt?

Wenn Sie bei all Ihren Überlegungen immer das Wohl Ihres Kindes vor Augen haben, kann eigentlich nicht viel passieren, da sowohl in der Hauptschule als auch in der AHS gute Grundlagen für einen erfolgreichen Bildungsweg gelegt werden. Wichtig ist, dass Sie als Eltern Ihr Kind unterstützen und regelmäßig mit den Lehrer/innen Kontakt halten.

Weitere Infos:

Wenn Sie noch Informationen bzw. Beratung zum Thema brauchen, wenden Sie sich an die Schulpsychologie- Bildungsberatung in den Landesschulräten (Stadtschulrat) oder an das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK), Abteilung V/4 (Schulpsychologie-Bildungsberatung), 1014 Wien, Freyung 1,
Tel.: 01/531 20 – 2580
E-Mail: schulpsychologie@bmbwk.gv.at
Homepage: http://www.schulpsychologie.at

Broschüren der Schulpsychologie, u.a. “Volksschule und dann?”, “Schule ja bitte” oder “Lerne gerne” sind kostenlos im bmbwk, bei Fr. Preis,
Tel. 01/531 20 – 2584 oder per E-Mail: renate.preis@bmbwk.gv.at  erhältlich.


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