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WhatsApp sicher nutzen – geht das überhaupt?

von DI Barbara Buchegger

WhatsApp ist eine App für Smartphones, mit der man Kurznachrichten, Bilder, Videos und Audiodateien verschicken kann. Mit WhatsApp kann man entweder zu zweit oder in Gruppen (mit bis zu 256 Personen!) chatten. Auch das Telefonieren mit anderen Nutzer/innen ist über die App möglich. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist WhatsApp sehr beliebt und hat Facebook längst den Rang abgelaufen. Aber: auch Cyber-Mobbing via WhatsApp ist keine Seltenheit mehr. Eine sichere Nutzung von WhatsApp ist derzeit nur bedingt möglich, auf jeden Fall sollten Sie und Ihre Kinder folgende Tipps beherzigen:

  • Nicht in öffentlichen WLAN-Netzwerken verwenden! Dort ist die Gefahr am größten, dass persönliche Daten am Handy durch Dritte ausgelesen werden.
  • Achten Sie darauf, die aktuellste WhatsApp Version zu verwenden (Stand April 2016), da diese das Verschlüsselte Senden von Nachrichten erlaubt. Damit nur der Sender und Empfänger die Nachrichten lesen. 
  • Keine sensiblen Daten versenden! Das betrifft auch vermeintlich „private“ Chats und Gruppen. Wohnadresse, Passwörter, Kreditkarten- bzw. Kontodaten und allzu persönliche Informationen oder freizügige Fotos sollten via WhatsApp nicht weitergegeben werden. Bedenken Sie: In WhatsApp können Bilder oder Informationen mit wenigen Klicks an sehr viele Menschen weitergeleitet werden!
  • Keine peinlichen Bilder schicken. Denn es ist nicht sicher, was die EmpfängerInnen mit den erhaltenen Bildern machen. Lieber das Bild direkt herzeigen, als schicken. Auch Snapchat bietet hier keine Sicherheit.
  • Privatsphäre-Optionen nutzen. Verbergen Sie Ihr Profilbild, Ihre Statusmeldung sowie den Zeitpunkt, an dem Sie zuletzt online waren, vor Fremden. Nähere Infos: Privatsphäre-Leitfaden „Sicher unterwegs in WhatsApp“ (pdf, 4.6 MB)
  • Keine Kontaktanfragen von Fremden annehmen! Unerwünschte Kontakte können in WhatsApp blockiert werden. Klären Sie Kinder über Sexting und Cyber-Grooming auf.
  • Kettenbriefe nicht weiterleiten! Kettenbriefe sind Massennachrichten, die großes Unheil versprechen, wenn sie nicht binnen kurzer Zeit an eine gewisse Anzahl an Kontakten weitergeschickt werden. Diese Kettenbriefe sind grundsätzlich immer Hoaxes und können daher getrost ignoriert bzw. gelöscht werden.
  • Messenger schützen! Spezielle Schutz-Apps ermöglichen es auf Android-Smartphones, WhatsApp und andere Messenger-Dienste mittels PIN vor fremden Zugriffen zu schützen. z.B. ChatLock+ (kostenlos für Android), WhatsAppLock (kostenlos für Android)
  • Smartphone schützen! Lassen Sie Ihr Smartphone niemals unbeaufsichtigt herumliegen und schützen Sie es mit einem Sperrbildschirm vor fremden Zugriffen.
  • WhatsApp-Alternativen nutzen! Es gibt mittlerweile mehrere Messenger-Apps, die WhatsApp sehr ähnlich sind – aber deutlich mehr Wert auf den Datenschutz der Nutzer/innen legen und auch verschlüsselte Kommunikation anbieten. Testen Sie WhatsApp-Alternativen und stimmen Sie diese mit Ihrem engeren Bekanntenkreis ab. Sichere und empfehlenswert Alternativen sind unter anderem Signal, Threema oder Telegram

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