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„Der Papa wird’s schon richten“

Es fehlen die Väter. Es fehlen die Lehrer. Es fehlen die Kindergärtner. Es fehlen die Hortpädagogen. Aber wofür fehlen sie überhaupt? Was können Männer, was Frauen nicht mindestens genauso können?

Liebe Erzieherinnen und Erzieher, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Auswertung der Feedbackbögen der letztjährigen Tagung hat zwei ganz klare Wunschthemen ergeben: Männer und Scheidung. Also widmen wir unsere Tagung unter anderem folgenden Fragen:
Welche Bedeutung hat das fehlende Männliche für die Praxis – und natürlich für die Kinder selbst? Was können Männer in Erziehung und Pädagogik, was Frauen nicht mindestens genauso gut können? Und ist „Männlich“ und „Weiblich“ gleichzusetzen mit „Mann“ und „Frau“?
In der täglichen Erziehungsberatung mit Eltern und PädagogInnen in Schulen oder Kindergärten kann man hören, dass
Kinder ganz anders reagieren würden, wenn sich ein Mann mit Ihnen befasst, undKinder Anweisungen viel schneller nachkommen würden, wenn sie von einem Mann ausgesprochen werden.
Was macht nun wirklich den kleinen, feinen Unterschied zwischen Mann und Frau und zwischen Männlich und Weiblich in Erziehung und Pädagogik aus? Wie kann und soll Mann Weiblichkeit repräsentieren und Frau Männlichkeit? Oder sollten solche Gedanken nach der feministischen Bewegung nicht schon längst überwunden sein? Hat dieser Unterschied überhaupt eine Bedeutung für die Persönlichkeits- entwicklung von Kindern? Und wenn ja: Worin könnte sie liegen?
Univ. Prof. Dr. Josef Christian Aigner
Psychologe und Psychoanalytiker, Professor für Psychosoziale Arbeit und Psychoanalytische Pädagogik an der Universität Innsbruck. Forschungstätigkeit zu Fragen der Vaterentbehrung und zuletzt zum Problem der Männer in erzieherischen und sozialen Berufen. Leiter eines FWF-Projekts "elementar" über männliche Kindergartenpädagogen (2008 – 2011), derzeit der "Innsbrucker Wirkungsstudie" zu Auswirkungen männlicher Erziehung und Betreuung im Kindergarten.

Univ. Doz. Dr. Helmuth Figdor
Psychoanalytiker, Kinderpsychotherapeut und Erziehungsberater in eigener Praxis. Dozent an der Universität Wien und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen im Zuge der Scheidung und Trennung von Eltern, zu Erziehungsberatung und den Problemen des pädagogischen Alltags in Familie, im Kindergarten und in der Schule.

Ao Univ. Prof. Dr. Wilfried Datler
Leiter der Forschungseinheit Psychoanalytische Pädagogik und Mitglied der AG Sonder- und Heilpädagogik am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien. Lehranalytiker im Österreichischen Verein für Individualpsychologie. Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalytische Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen im Grenz- und Überschneidungsbereich von Psychoanalyse, Pädagogik, Heilpädagogik und Psychotherapie.

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