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Institut für Jugendkulturforschung: „Alternative Hippness“ – nachhaltige Stile

Das deutsche Szene-Magazin spricht von „nachhaltiger Hippness“ und einem Trend zum „moderat alternativen Lebensstil.“ Die ironischen Zwischentöne sind dabei freilich nicht zu überhören – etwa in Sätzen wie: „Moderat Alternative würden zwar nicht den Castortransport stoppen, empfinden Atomkraft aber schon als etwas irgendwie Unangenehmes. Auf bloße Passivität möchten sie sich trotzdem nicht reduziert wissen: Mit dem Fahrrad fahren sie auf der Busspur (und begeben sich damit in akute Lebensgefahr), bestellen im Pub Organic Food zum Bier und besuchen dann noch einen Yoga-Kurs.“

Typisch für diese „moderat Alternativen“ ist, dass sie auf eine seltsame Art und Weise mit Nachhaltigkeitsthemen kokettieren: Sie halten zwar wenig von Konsumverzicht; sie sind vielmehr Profis darin, lustvoll zu konsumieren – dabei sind sie allerdings offen für alles, was den Stempel „nachhaltig“ trägt. Vielen ist dabei allerdings wohl nicht bewusst, dass das Vokabel, mit dem sich ihr Tun beschreiben lässt, „nachhaltig“ lautet.

Dass Nachhaltigkeit ein abstrakter und nach wie vor oft unverstandener

ExpertInnen-Begriff geblieben ist, zeigen auch zahlreiche Studien, die sich mit der Verbreitung („Diffusion“) des Nachhaltigkeitsgedankens bzw. mit dem so genannten „Nachhaltigkeitsmarketing“ befassen.

Wo zentrale Probleme der „Erziehung zu Nachhaltigkeit“ liegen und welchen Beitrag die Jugendarbeit zur Nachhaltigkeitserziehung leisten kann, damit beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der Trend-Facts, die Sie im Anschluss and diesen Beitrag downloaden können.

Mit diesem Beitrag endet die Serie Trend-Facts, die beim Institut für
Jugendkulturforschung beauftragt wurde, um PraktikerInnen der Jugendarbeit über Trend-Phänomene in der zeitgenössischen Jugendkultur zu informieren. Download „Aktuelle Ausgabe der Trend-Facts“ (PDF, 636 KB)

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