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Mehr Bildung – weniger Kinder?

Nach vorherrschender Meinung – und einer ausgedehnten demografischen Literatur – gibt es keinen Zweifel: Mehr Bildung geht mit sinkenden Geburtenraten einher. Skirbekk (2008) zeigt in seiner Metaanalyse einen Überblick über Studien zu sozialem Status, Vermögen, Schulbildung und Fertilität: Während in früheren Jahrhunderten sozialer Status noch positiv mit der Anzahl an Kindern verknüpft war, hat sich diese Relation im letzten Jahrhundert ins Negative verschoben; insbesondere dann, wenn man einfache Korrelationen zwischen Bildung und Fertilität betrachtet.

Mögliche Änderungen im Fertilitätsverhalten sind eine von vielen Konsequenzen der weltweiten Expansion des Bildungssystems der letzten Jahrzehnte. Arbeitsmarktökonomen haben mit viel Liebe zum Detail die finanziellen Erträge der Ausbildung studiert, andere Auswirkungen sind viel weniger deutlich belegt. Oreopoulos und Salvanes (2011) diskutieren nicht-monetäre Erträge der Schulbildung innerhalb und außerhalb des Arbeitsmarktes: Folgewirkungen für Kriminalität, Gesundheit und Familie, Bildung und Einkommen der Kinder, aber auch für Vertrauen, politische Partizipation, etc. werden dabei festgestellt. Davon sind Effekte der Bildung auf Fertilität und generell auf das Verhalten sowie die Ressourcenausstattung des Nachwuchses von besonderem Interesse, werden solche Effekte doch künftige Generationen für lange Zeit maßgeblich mitgestalten. … mehr lesen
Quelle: Zeitschrift Beziehungsweise des Österreichisches Institut für Familienforschung an der Universität Wien

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