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Veranstaltung: „Frühe Hilfen für belastete Familien“

Die meisten Kinder wachsen in einem entwicklungsfördernden Umfeld auf. Jedoch nehmen die Belastungen von Familien zu und Eltern fühlen sich zunehmend überfordert in der Erziehung ihrer Kinder. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Familien unter sehr schwierigen und belastenden Situationen leben. Ein Mangel an adäquater Betreuung und emotionaler Zuwendung sowie ungünstige soziale Verhältnisse können sich nachteilig auf die körperliche und psychosoziale Entwicklung und die Bildungsmöglichkeiten von Kindern auswirken. Liegen mehrere Risikofaktoren vor, dann steigt die Gefahr, dass Eltern ihre Kinder misshandeln und vernachlässigen, sprunghaft an.

In der frühen Förderung von elterlichen Erziehungs- und Beziehungskompetenzen liegt eine große Chance. Es geht um frühe und präventive Angebote für alle Eltern und es geht um die Frage nach gesellschaftlichen Bedingungen für eine gelingende Lebensbewältigung.
Frühe Hilfen sind oft eine interdisziplinäre Angelegenheit, dies bedeutet hohe Anforderungen an Kooperation und Vernetzung.

Bei der Tagung werden folgende Themen angesprochen:
Wie gelingt es, Eltern in belastenden Lebenssituationen unbürokratisch und frühzeitig zu unterstützen, um dadurch eine verlässliche Pflege und Förderung des Kindes zu sichern und Entwicklungsstörungen vorzubeugen? Welche Präventionsmodelle haben sich bewährt?Wie können Fachkräfte sensibilisiert werden, Belastungs- und Risikofaktoren wahrzunehmen und richtig einzuschätzen?Wie können Eltern motiviert werden, Unterstützung anzunehmen, ohne sich dabei beschämt zu fühlen?Wie können bestehende Angebotsstrukturen optimiert und ergänzt werden, um notwendige und möglichst lückenlose Angebote bereitzustellen? Und wie gelingt eine gute Zusammenarbeit der Fachkräfte unterschiedlicher Disziplinen?

Im Rahmen der Tagung werden unterschiedliche Projekte vorgestellt, deren Arbeit auf Respekt und Wertschätzung für die unterschiedlichen Lebenswelten und Lebensentwürfe der Menschen basiert.
Die Tagung bietet einen Kommunikationsraum, um Theorie und Praxis gelingender Früher Hilfen für belastete Familien aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren.

Zielgruppen:
SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen, MitarbeiterInnen von Familienberatungsstellen, (Kinder-)ÄrztInnen, Hebammen, Still- und Laktationsberaterinnen, Kinder- und Jugendanwälte, ElternbildnerInnen, KindergartenpädagogInnen, MitarbeiterInnen von Krabbelstuben, TherapeutInnen, PsychologInnen, PolitikerInnen, Familienbeauftragte in den Gemeinden, Mitglieder von Familienausschüssen in den Pfarren, Eltern und Interessierte

ReferentInnen u. a.:
Prof.in Dr.in Ute Ziegenhain, Leiterin der Sektion Pädagogik, Jugendhilfe, Bindungsforschung und Entwicklungspsychopathologie an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm
Uwe Sandvoss, Projektleiter bei der Stadt Dormagen
Primarius Dr. Klaus Vavrik, Präsident der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, (Kinder- und Jugend-) Psychotherapeut, Wien
DSA Helene Riedel, Leitung der Elternberatung des Landes Salzburg, Referat Soziale Kinder- und Jugendarbeit
Beginn:    19.06.12, 09:00
Ende:    19.06.12, 17:00
ReferentInnen:    Mag. Ulrike Kendlbacher
Typ:    Tagung
Max. TeilnehmerInnen:    180
Beitrag: € 45,- inkl. Mittagsbuffet und zwei Kaffeepausen
Anmeldung erforderlich.
Detailprogramm erhältlich, auch als Download unter: www.virgil.at

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Land Salzburg

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