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Vom ersten Wort zur fließenden Sprache

Wenn Kinder das erste Wort sprechen, haben sie schon einige Schritte ihrer Sprachfähigkeit entwickelt. Diese Fähigkeit ist bei jedem Kind grundgelegt und entfaltet sich in einer bestimmten Reihenfolge und im individuellen Entwicklungstempo.  Dieses Tempo ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich. Eltern können dies nicht beschleunigen, sie können jedoch viel dazu beitragen, dass das Kind seine Fähigkeiten optimal entfaltet.
War es vor ein paar Jahrzehnten noch verpönt, im Kleinkindalter eine zweite Sprache neben der Muttersprache zu lernen, so kann für manche Eltern heute das Erlernen von Fremdsprachen, v.a. von Englisch,  nicht früh genug beginnen. Und es spricht nichts dagegen: ein Kind ist mit einem mächtigen Sprachlernmechanismus ausgestattet, der es ermöglicht, bei günstigen Bedingungen zwei und auch drei Sprachen schon im vorschulischen Alter zu erwerben.
Gegenwärtig wachsen viele Kinder zwei- und mehrsprachig auf. In Großstädten wie Wien spricht oft die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen im Schulalter zu Hause (neben dem Deutschen) eine andere Sprache als Deutsch. Mehrsprachigkeit ist alltägliche Normalität. Studien zeigen, dass zweisprachige Bildungsangebote dazu geeignet sind, die Ressourcen von zwei- und mehrsprachig aufwachsenden Kindern aufzugreifen, mit ihnen zu arbeiten und sie im Sinne einer Bildungsmehrsprachigkeit auszubauen. Bilinguale Kindergärten und Schulen oder zumindest Kindergärten und Schulen, die in den pädagogischen Alltag, in den Regelunterricht mehrsprachige Vorgehensweisen einbeziehen, wären ideal für zwei- und mehrsprachig aufwachsende Kinder aus Migrationsfamilien, aber auch für Kinder, die im Elternhaus monolingual deutschsprachig aufwachsen.
Im Falle einer Verunsicherung ist es immer ratsam Fachpersonal, z.B. Sprachtherapeuten, zu konsultieren – jedes Kind, ob ein- oder mehrsprachig, könnte in eine Lage geraten, sprachtherapeutisch behandelt werden zu müssen.

Expert(inn)enstimmen

Univ.-Prof. Mag. Dr.

Rudolf de Cillia

Rudolf de Cillia, ao. Univ. Prof. am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien, Lehrveranstaltungen an der Universität Wien seit 1986 zu den Themen Fremdsprachendidaktik und Methodik, Sprachlehrforschung, Spracherwerbsforschung und Fremdsprachenforschung, Sprachpolitik und Sprachenpolitik, Sprache und Migration, Innovation im Sprachunterricht, Betreuung von zahlreichen Diplomarbeiten und 18 abgeschlossenen Dissertationen, über 20jährige Tätigkeit in der LehrerInnenfortbildung für unterschiedliche Institutionen (bmukk, iff, PIs, PHs etc.).

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Förderung von (Fremd)Sprachenlernen bei Kindern

War es vor ein paar Jahrzehnten noch verpönt, im Kleinkindalter eine zweite Sprache neben der Muttersprache zu lernen, so kann für manche Eltern heute das Erlernen von Fremdsprachen, v.a. von Englisch, nicht früh genug beginnen. Und es spricht nichts dagegen: ein Kind ist mit einem sehr mächtigen Sprachlernmechanismus ausgestattet, der es ermöglicht, bei günstigen Bedingungen zwei und auch drei Sprachen schon im vorschulischen Alter zu erwerben.

Sonja Hickmann

Sonja Hickmann ist Diplomierte Logopädin und arbeitet im AKH Wien an der Abteilung für Allgemeine Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frühdiagnostik und Therapie von kindlichen Hörstörungen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer therapeutischen Arbeit ist die Rehabilitation von Erwachsenen und Kindern nach einer Cochlear Implantation.

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Sprachstörungen im Kindesalter

Die Sprachentwicklung ist ein Teil der Gesamtentwicklung des Menschen. Ein Kind verfügt nicht von Anfang an über „Sprache“. Sie entwickelt sich langsam und in einer bestimmten Abfolge – wie eine kleine Pflanze, die zum Baum heranwächst. Leider treten während dieser Entwicklung oft Sprachstörungen auf, die es zu erkennen und zu behandeln gilt.

Prof.

İnci Dirim

İnci Dirim, Professorin für Deutsch als Zweitsprache an der Universität Wien, befasst sich seit mehr als 20 Jahren mit Fragen von Zweisprachigkeit, Migration und Bildung. Sie ist Deutschlehrerin, Germanistin, Linguistin, Erziehungswissenschaftlerin und Übersetzerin für die Sprachen Deutsch und Türkisch. Studium in Ankara und Bremen, Promotion 1997 an der Universität Hamburg, wissenschaftliche Stationen: Bremen, Hamburg, Hannover, Freiburg und Wien.

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Mehrsprachige Erziehung in Familie und Schule

Gegenwärtig wachsen viele Kinder zwei- und mehrsprachig auf. In Großstädten wie Wien spricht oft die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen im Schulalter zu Hause (neben dem Deutschen) eine andere Sprache als Deutsch. Mehrsprachigkeit ist alltägliche Normalität.

Christine Kügerl

Dipl. Ehe-, Familien- und Lebensberaterin, Eltern-, Säuglings- und Kleinkindberatung, Dipl. Elternbildnerin, Ausbildungsreferentin, Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester,
Mitarbeiterin in der Caritas-Lebensberatung,
Mitarbeit bei elternweb2go : https://forumkeb.adobe
connect.com/elbi/

 

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Vom ersten Wort zur fließenden Sprache

Wenn Kinder das erste Wort sprechen, haben sie schon einige Schritte ihrer Sprachfähigkeit entwickelt. Diese Fähigkeit ist bei jedem Kind grundgelegt und entfaltet sich in einer bestimmten Reihenfolge und im individuellen Entwicklungstempo.

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