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Aktuelle möwe-Studie zu Gewalt und Missbrauch an Kindern veröffentlicht

Die Kinderschutz-Organisation „die möwe“ hat 2025 erneut eine repräsentative Befragung über Einstellung und Bewusstsein zu Gewalt an Kindern in der österreichischen Bevölkerung durchgeführt. Insgesamt 1.000 Personen wurden zusätzlich zu ihren Gewalterfahrungen in der Kindheit und zur eigenen Einstellung zu Erziehungsmethoden befragt. Lediglich zwei Drittel der Befragten gaben an, dass eine gewaltfreie Erziehung die optimale Erziehungsform sei, und immerhin 14 % äußerten die Ansicht, dass man manchmal auch drastische Mittel in der Erziehung einsetzen müsse. Trotzdem konnte die Studie zeigen, dass Gewalterleben ein Generationenthema ist, weil nur 10 % der 14- bis 24jährigen Erfahrung mit körperlicher Gewalt angaben, bei den über 64jährigen hingegen 46 %. Die Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass körperliche Gewalt eher rückläufig ist, während psychische Gewaltformen zunehmen und aktuell neue digitale Gewaltformen dazukommen. So wurden neu Formen sexualisierter Gewalt erstmals abgefragt. Die Studie macht deutlich , dass der Aufklärung weiterhin ein hoher Stellenwert zukommt. Kinderschutz-Fachleute plädieren für den Ausbau von Prävention an Stelle härterer Strafen.

Zur möwe-Gewaltstudie 2025

 

 

 

 

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