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Gelassen erziehen

von Daniela Gaigg

Elternbildung
Elternbildung
Elternbildung

Inzwischen ist „Gelassenheit“ mein Geheimrezept für „Erziehung“ oder anders gesagt, den Alltag als Familie. Nach vielen Gesprächen, einigen Coachings, etlichen Ratgebern und nunmehr 8,5 Jahren als Mama bin ich mir sicher, dass wir selber als Eltern jeden Tag aufs Neuen entscheiden dürfen, wie wir den Alltag gehen (oder bestreiten). Damit das einigermaßen leicht und locker gelingt, ist die Gelassenheit der Schlüssel. Das tut gut zu wissen.Die viel schwierigere Fragestellung ist: Wie komme ich in die Gelassenheit? Oder WAS brauche ICH, um dann gelassen zu bleiben, wenn’s drauf ankommt? Und diese Fragen muss/darf ich mir tatsächlich täglich aufs Neue stellen. Ich habe erkannt, dass es zwei Seiten der Selbstfürsorge gibt, die uns schlussendlich zu mehr Gelassenheit führen können:

  • Erstens: es ist wichtig, ja sogar unumgänglich, sich selber Gutes zu tun.
  • Zweitens: es ist nicht immer ganz einfach, zu erkennen, was das gerade sein soll.

So viel steht fest, Shopping, Yoga und Urlaub sind es nicht (immer)…. Zumindest nicht, wenn die Gelassenheit von Dauer und damit Normalität werden soll. Ich persönlich ziehe sehr viel Kraft aus meinem Job, der so viel mehr als „Brötchenverdienen“ ist! Die Selbstbestimmtheit und die Gewissheit, dass ich meine Termine wahrnehmen kann und im Notfall auch wer anderer daheim sein kann, wenn´s mal länger dauert oder eine Übernachtung nötig ist, tun gut. Ich mag es auch gern, wenn ich meinen Hobbies Basteln, Dekorieren und Fotografieren nachgehen kann – die wiederum meist 1:1 in den Job einfließen. Lesen, Sport und das oft hochgelobte Nichts-Tun mag ich natürlich auch, messe dem aber nicht immer so viel bei, wie vielleicht andere.

Viele meiner Kraft-Quellen habe ich erst im Laufe der Zeit entdeckt, denn als die Kinder noch Babys bzw. viel jünger waren, war die Aufteilung und auch der Alltag anders getaktet. Da hat jede Phase und jedes Alter seinen Zauber, dem man sich hingeben kann. Was also meine / deine Gelassenheit nährt, ist unterschiedlich und darf entdeckt werden und wachsen.

Definitiv mehr hätte ich das sprichwörtliche Dorf gebraucht, vom dem in Hinblick auf Kinder-Erziehung immer wieder die Rede ist. Lange war ich „überzeugt“ davon, das alles „locker allein zu schaffen“ oder „schaffen zu müssen“. Seit ich diese alten, eingefahrenen Glaubenssätze über Bord werfen konnte, ist es wirklich leichter geworden.

„Ich darf helfen und Hilfe annehmen.“ Mein neues Mantra verdanke ich Linda – es ist im Zuge unserer Arbeit am Buch „Die Schimpf-Diät“ entstanden und tut mir richtig gut.

Gelassen bleibenElternbildung

Am besten gelingt es mir, im Alltag  bei mir zu sein und damit mehr Gelassenheit zu spüren, wenn ich kleine Achtsamkeitsübungen und Entspannungsmomente in den Tag einbaue.

Mein „Geheimtipp“, der mir schon so manche Nachmittage mit den Kindern gerettet hat, heißt schlicht und einfach FRISCHLUFT! So einfach das klingt, so wirkungsvoll ist es! Sobald ich mit den Kindern 10 Minuten draußen bin, scheint alle Wut und die letzten Streitereien wie weggeblasen. – Auch meine eigenen Gefühle kann ich viel besser sortieren, wenn ich nicht drinnen hocke.

Ich habe gelernt, dass das beste, das ich für meine Kinder tun kann, ist, gut auf mich selber zu achten!

Mehr Texte aus meinem bewegten Alltag als Mama gibt es am Blog diekleinebotin.at

 


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