Zum Inhalt Zum Menü
Farbiger Bogen Farbiger Bogen Ei Schwerpunktthemen Zahnrad Lupe Share on Twitter Twitter Logo Share on Facebook Facebook Logo Share via E-Mail E-Mail Pfeil lang Pfeil nach unten Pfeil nach links Pfeil nach rechts Karte mit Marker Newsletter Links Bestellservice Literaturtipps Studien Elternbildung Login/Logout Hand Schließen Marker mit Hand YouTube Ei-Rahmen für Bilder info forum head helpdesk home info list logout message student task upload add burger burger_close courses delete download edit check link media preview preferences-elearning image share play-store-icon app-store-icon

Die Großelterngeneration – Bedeutung und Funktion der Enkelkinder für die Großeltern

von Mag.a Barbara Mödritscher

Enkelkinder sind nicht nur Nehmende, sondern in vielfacher Hinsicht Gebende. Viele Großeltern erkennen, wie viel sie von und durch ihre Enkel lernen können.

Enkelkinder als Lehrer
Etwas völlig Neues in der Menschheitsgeschichte ist, dass Großeltern und Eltern von ihren Kindern lernen müssen, z.B. im Umgang mit den neuen Medien. Großeltern und Enkelkinder fördern gegenseitig ihre Entwicklung. Großeltern stellen fest, wie unterschiedlich ihre Kinder und Enkelkinder sind. Sie reflektieren unter günstigen Voraussetzungen die Erziehung ihrer Kinder und können sich darüber mit den Eltern der Enkelkinder austauschen. Ebenso können lebensgeschichtliche Ereignisse angesprochen und vielfach dadurch aufgearbeitet werden. Enkelkinder können somit zu einer positiven, weil reflektierten Lebensbilanzierung der Großeltern beitragen. Sie helfen, die Person hinter den zu erfüllenden Rollen (wieder) zu entdecken.

Enkelkinder bieten die Möglichkeit zu generativem Verhalten
Generativität äußert sich in der aktiven Sorge um die nachfolgende Generation, in der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und Lebenschancen. Eriksons Idee vom generativen Verhalten als Entwicklungsaufgabe des mittleren und höheren Alters ist nach wie vor aktuell, wohl auch durch die ständig steigende Lebenserwartung, die noch viele „gute“ Jahre erwarten lässt. Die Idee der Generativität beinhaltet die Vorstellung, dass Menschen die Fähigkeit und Bereitschaft erwerben, die Existenz, das Wohl und die Zukunft nachfolgender Generationen zu bedenken und entsprechend zu handeln.

Enkelkinder als Tor zur Außenwelt
Der, wenn aus gesundheitlichen Gründen noch mögliche, aktive Umgang mit Enkelkindern, ermöglicht noch einiges nachzuholen, was sich bei den eigenen Kindern nicht realisieren ließ. Enkelkinder können der Einsamkeit und Isolation vorbeugen.

 Enkelkinder als Jungbrunnen
Sie fordern ständig, sich den kontinuierlichen Veränderungen einer sich rasch wandelnden Welt zu stellen.

Enkelkinder können zu einem Gefühl der „späten Freiheit“ verhelfen.
Großeltern wird von der Gesellschaft als auch von sich selber erlaubt, sich zusammen mit Enkelkindern durchaus kindisch zu verhalten, sie können auf diese Weise das Kind in sich wieder entdecken und lebendig erhalten.

Enkelkinder als „Feuerwehr“
Vielfach helfen ältere Enkelkinder ihren Großeltern bei unterschiedlichsten Tätigkeiten. Eine umfangreiche Untersuchung in Kanada zeigte, dass sie ihre Großeltern unterstützten und vielfältige Hilfen je nach Alter und Gebrechlichkeit leisten.


(Auszug aus der Arbeitsmappe „Mit Achtung und Respekt kompetente Eltern – Wie Elternbildung gelingen kann“, Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, 2010. S2.21 – 2.27)


Kommentare

Derzeit gibt es noch keine Kommentare zu dieser Stimme


Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Mehr erfahren