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Home Schooling, Home Office, Hohe Erwartungen

von Mag.a Corinna Harles

Elternbildung
Elternbildung
Elternbildung

Eltern stehen aktuell bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr vor der Herausforderung Home Schooling. Die Kinder sollen beim Lernen unterstützt werden, gleichzeitig müssen die Erwachsenen im Home Office genauso ihrer Arbeit nachgehen. Die Situation ist schwierig – wie kann man sie trotzdem verbessern?

Auch schon unter normalen Umständen ist es für Eltern oft eine Herausforderung: Wie bringe ich mein Kind dazu, dass es seine Hausaufgabe regelmäßig macht oder für den nächsten Test in der Schule lernt? Nun erreichen uns bei Rat auf Draht wieder zahlreiche Anfragen zur Vereinbarkeit von Home-Office und Home-Schooling und wie man mit der verlorenen Tagesstruktur zurechtkommt.

Zunächst: Gesundheit – körperlich und seelisch –  ist immer wichtiger als Schulerfolg. Es geht also weniger darum, jede einzelne Aufgabe perfekt zu lösen. Eltern sollten versuchen, die Schule zuhause eher als Chance zu sehen: Die täglichen Lernaufgaben bringen auch ein wenig Normalität in die Ausnahmesituation. Schließlich ist viel von dem, was unsere Tage sonst ausmacht, weggefallen. Deshalb hilft es auch sehr, den Tagesablauf zu planen. Stellen Sie sich gemeinsam mit allen Familienmitgliedern ein paar Fragen:

  • Welche Aufgaben fallen an? Welche Abläufe im Alltag bleiben, welche müssen geändert werden?
  • Wer ist wofür zuständig? Muss die Aufgabenverteilung eventuell angepasst werden?
  • Welche Auszeiten/gemeinsame Aktivitäten plane ich ein?
  • Was hat im ersten Lockdown gut geklappt? (Was nicht?)

Nehmen Sie sich rechtzeitig Zeit und lassen Sie den Familien-Rat tagen: Am Ende sollte das Ergebnis ein Wochen-/Tagesplan sein, der Übersichtlichkeit in das Corona-Chaos bringt. Wenn Sie dann noch jeden Morgen kurz miteinander den Tagesablauf wiederholen, haben Sie schon ziemlich gute Voraussetzungen für einen angenehmen Tag geschaffen!

Eltern äußern bei Rat auf Draht auch vermehrt die Sorge, wie sich die Schulschließungen auf Erfolg und Misserfolg in der Schule auswirken. Werden Kinder das Schuljahr schaffen, im kommenden Jahr gut mitkommen, werden sich Versäumnisse durch das Distance Learning ergeben? Der Anspruch, den Lehrer oder die Lehrerin zu ersetzen, ist unrealistisch. Die Rolle eines Elternteils und die Beziehung zwischen Eltern und Kind ist eine ganz andere. Das muss man sich bewusstmachen und es in dieser Situation wichtig, die eigenen Anforderungen zu überdenken.

Unsere Tipps fürs Home SchoolingElternbildung

  • Sorgen Sie für Struktur und halten Sie Ihre Tagesplanung ein: Das heißt, die „Schularbeit“ beginnt z.B. jeden Tag zur selben Zeit an einem bestimmten Ort in der Wohnung.
  • Planen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wie die Schule zuhause ablaufen könnte. Welche Aufgaben bis zu welchem Zeitpunkt erledigt werden sollen, was Ihr Kind alleine machen kann und wobei es Ihre Hilfe braucht. Sie können sich auch gemeinsam mit dem Kind Belohnungen für Geschafftes ausdenken.
  • Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, was gehen kann und was nicht. Sie selbst haben sich in Mathe schwergetan und Ihr Nachwuchs kommt nach Ihnen? Dann ist es jetzt besser, einen Leseschwerpunkt zu setzen. Oder vielleicht mit einer TV-Serie Englisch zu üben.
  • „Unangenehmes“ zuerst. Was man gerne macht, klappt auch später.
  • Pausen sind wichtig! Zwischendurch muss Zeit für Entspannung sein. Am besten, Sie versuchen einen kleinen Ortswechsel. Ansonsten hilft auch Luftschnappen am Balkon oder zumindest die Fenster öffnen und gut durchlüften.
  • Wenn Ihr Kind ein „Totalverweigerer“ ist, bleiben Sie trotzdem entspannt. Wichtiger als die Aufgaben selbst ist es, mit dem Kind im Dialog zu bleiben: z.B. mit der einfachen Frage „Wie geht es dir?“ und einem offenen Ohr.

 Gute Aussichten zum AbschlussElternbildung

Zögern Sie nicht, nach Hilfe zu fragen – einander zu helfen ist auch als Ausnahme von den Corona-Einschränkungen angeführt. Vielleicht können die Großeltern über ein Videotelefonat die Leseaufgabe kontrollieren? Oder die Nachbarin nimmt Ihr Kind zum Spielplatz mit, während Sie mit dem Geschwisterkind konzentriert arbeiten?

E-learning, Long-Distance-Learning, virtuelle Lerngemeinschaft: Ihr Kind nimmt aus dieser Situation auf jeden Fall beachtliche Erfahrungen in neuen Bereichen mit. Das ist an sich schon ein Erfolg und verdient Anerkennung!


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