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Reise- und Fahrtvorbereitungen

von Mag. Marion Seidenberger

Elternbildung
Elternbildung
Elternbildung

Dinge die man einige Tage vor Reisebeginn machen sollte:Elternbildung

  • Optimal: 3-4 Tage vor Abreise eine  „Pack-Liste“ zusammenstellen, über Dinge die mitzunehmen oder noch rasch zu besorgen sind (dabei sieht man gleich ob Unnötiges oder zu Sperriges dabei ist). Wichtigste Dinge markieren (Reisepass, Ticket, Medikamente, …).
  • Autosicherheits-Check durchgeführt?
  • Kindersitzcheck: Montage/Befestigung kontrollieren, passt noch die Größe des Sitzes zur Größe und zum Gewicht des Kindes? (z.B. Kopf des Kindes darf nicht über die Nackenstütze ragen). Bei Unsicherheit zum nächsten ÖAMTC-Stützpunkt zur Kontrolle.

Einen Tag vor Reisestart:Elternbildung

  • Auto packen – in Ruhe, sich Zeit zum Einschlichten nehmen (Vorteil wenn Garage vorhanden ist)
  • Fenster-Sonnenschutz für Kinder (Achtung bei Saugnapf-Sonnenschutzgitter bei Kinder unter 3 Jahren; gibt Systeme ohne Saugnäpfe)
  • Kinderunterhaltung bedenken: Bücher, Kartenspiele, Konsolen, Smartphones, etc. (Vorsicht vor Übelkeit beim längeren Blicken auf das Buch oder die Konsole)
  • Eigenen Biorhythmus bedenken – nicht zu Zeiten die Fahrt starten zu denen man sonst auch nicht fahren würde; Leistungsbereitschaft, Aufmerksamkeit leidet darunter
  • Alle Mitreisenden sollten über die Dauer der Reise informiert sein (Achtung: kindergerechte Antwort „so lange wie zur Omi und wieder zurück“) – im besten Fall spricht man mit Kindern auch über etwaige Staus und was man dann tun könnte/sollte – Lesen, Spielen, Schlafen,..
  • Eltern sorgen für Kleinkinder vor – (Essen, Spiele, Decke, Ersatzgewand,..) größere Kinder sollten kleine „Entertainmenttasche“ selbst packen.
  • Essen, Snacks u. Getränke besorgen; (Bewegungs)Pausen in die Etappenplanung einbeziehen. Empfehlung: mit (Klein)Kindern alle 2h eine Bewegungspause einlegen.
  • Im Idealfall – kleine Überraschungen für Kinder mitnehmen und erst nach einiger Fahrzeit übergeben (machen manche Fluglinien auch so)

Während der Fahrt:Elternbildung

  • Kinder immer gesichert und nur in größen- u. gewichtsangepassten Kinderrückhaltesystemen im Auto mitnehmen (gilt auch für die Fahrt mit Großeltern, Verwandten, Freunden, etc.)
  • Kinder haben anderes Zeitgefühl – ihnen wird rasch langweilig. Gute Atmosphäre ist wichtig im Auto!!!! Stimmung soll gut sein/bleiben – keinen Ärger. Heikle Gesprächsthemen die in Streit münden könnten bitte nicht im Auto diskutieren.
  • Für gute Stimmung an Board sorgen regelmäßiges Kontaktknüpfen nach „hinten“ zu den Kindern, ihnen Snacks und Getränke geben;  wenn gewünscht Kinderspiele anbieten (Ratespiele, Wettspiele vermeiden), Kinder erzählen lassen, ihnen Geschichten vorlesen oder sie beschäftigen sich alleine, möchten Ruhe oder schlafen. Achtung beim Lesen, manchen Kindern wird nach einiger Zeit übel.
  • Belohnungssystem für „brave-ruhige“ Kinder auf der Fahrt: Gutpunkte auf der Anreise sammeln – Eintausch am Ankunftsort oder bei Raststätten: Pro streitfreier ruhiger ½ Stunde gibt es einen Gutpunkt, diese können bei Pausen oder bei der Ankunft gegen Eis, Süßigkeiten, kleines Spielzeug, Pickerl/Hefte,  Kinobesuch, eingetauscht werden. Wichtig: bei Fahrtantritt einen „Fahrvertrag“ abschließen und die Regeln erklären. Dieses System geht gut mit Kindern ab ca. 5 Jahren. Dennoch auf fixe Pausen-/Bewegungszeiten alle 2h nicht verzichten.
  • Wenn möglich, Fahrzeiten an (Klein)Kinderschlafrhythmus anpassen, reduziert Stress und sorgt für „ruhigeres Fahrklima“.
  • Stausituation: ist für alle unangenehm – dennoch für pos. Atmosphäre sorgen. Kinder mit Spielen, Geschichten, Essen beschäftigen oder ablenken; ihnen altersgerecht erklären, dass man diese Situation abwarten muss und derzeit nichts anderes tun kann. Eltern sind Vorbild und tragen maßgeblich zum leichteren Ertragen dieser Situation bei. So schwer es fällt, trotzdem nicht verzagen und ärgerlich werden. Achtung beim Verlassen des Fahrzeuges, Warnweste anziehen, nicht in der Rettungsgasse gehen, sie dient den Einsatzfahrzeugen. Empfehlung: im Auto bleiben.
  • ruhiger vorausschauender Fahrstil – familiengerecht angepasst.  Ruckartige Fahrmanöver vermeiden, gleichmäßiges Fahren mit angepasstem Tempo bevorzugen; Abstand halten.
  • Gurtverwendung bei Erwachsenen, Kinder angeschnallt in ihren Rückhaltesystemen.
  • Keine Smartphoneverwendung sms/WhatsApp, facebook, twitter, etc. , googeln,…als LenkerIn, beim Fahren – Freisprecheinrichtung verwenden (Vorbildwirkung).
  • BeifahrerIn sollte sich hauptsächlich um die Kinderbetreuung  kümmern und LenkerIn entlasten.
  • Raumklima: starke Zugluft durch Klimaanlage oder offene Fenster unbedingt vermeiden. Klimaanlage auf gewohnte Zimmertemperatur einstellen (Düsen der Klimaanlage nicht auf Kinder richten; eine leichte Decke für schlafende Kinder empfehlenswert).
  • Kindersicherung einstellen (Fenster, Türe).
  • Keine Zeitpunkttermine: um Hetze zu vermeiden keine Zeitpunkte für die Ankunft ausmachen, eher in Zeitbereichen planen; dies nimmt leichter den Stress.
  • Kindersitze bei Pausen abdecken – wenn der Wagen in der Sonne steht, bitte die Sitze mit einer Decke vor zur großem Aufheizen schützen. Kinder, die einmal in aufgeheiztem Kindersitz platziert wurden haben berechtigterweise Abscheu/Angst und wehren sich gegen einen Kindersitz.
  • Rückbank, nicht als verlängerten Kofferraum benützen und rund um das Kind Reisegepäck stapeln.

KommentareElternbildung

Mag. Ingeborg Hanreich

Ich bin nicht sehr glücklich, dass "Gutpunkte" hier gegen Essen (v.a. Süßes) getauscht werden. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist das eher bedenklich. Vielleicht kann man das ändern bzw. zumindest nicht an erste Stelle stellen. Noch ein Hinweis, das Merkblatt "Babys auf Reisen - Essen und Trinken unterwegs" erhältlich unter: https://www.hanreich-verlag.at/baby/babys-auf-reisen-essen-und-trinken-fuer-unterwegs.html könnte für manche Familien ein guter Tipp sein.


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