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Sommer, Sonne, Ferien und dann lernen?

von Angela Schmidt

Jedes Jahr stellen sich besorgte Eltern diese Frage: Muss Lernen in den Ferien sein? Endlich Freizeit und dann wartet eine dicke Mappe mit Aufgaben, die über den Sommer gemacht werden sollten. In manchen Fällen kann es auch sein, dass Schülerinnen und Schüler eine Nachprüfung im Herbst zu meistern haben. Was nun?

Die wichtige Botschaft gleich zu Beginn:

Sobald der Zeugnistag vorbei ist, dürfen Kinder und Jugendliche auch mal ausspannen. Bedenken Sie: die Sprösslinge haben im Laufe des Schuljahres sehr viel gemeistert. Beginnend mit dem frühen Aufstehen bis hin zu Notendruck und Schularbeitsstress haben sie brav „gearbeitet“. Daher ist es auch verständlich und notwendig, dass sie nun eine Pause einlegen. Für viele ist das Schuljahr nicht so positiv verlaufen, sie haben sich beim Lernen schwer getan und Höchstleistungen erzielt. Bedenken Sie, welchen Stress das für manche Kinder bedeutet. Negative Rückmeldungen über die eigene Leistung machen traurig oder führen auch manchmal zu Verhaltensauffälligkeiten (Klassenclown oder stilles Mäuschen). Daher ist es wichtig, dass nun eine bewertungs- und notenfreie Zeit ansteht.

Freie Zeit ist wichtig, um auch auf andere Gedanken zu kommen. Um zu sehen, was macht mir Spaß im Leben, was mache ich gerne, welche Ideen habe ich, wenn meine Zeit nicht in 45 Minuten-Einheiten aufgeteilt ist. Welche Einfälle habe ich, wenn mir langweilig ist.

Dieses Entspannen und Nichtstun ist wichtig, um die Batterien wieder aufzuladen. Um wieder zu merken, dass das Leben auch einen anderen Rhythmus haben kann. Und es ist auch wichtig, damit wieder Neugierde und Wissendurst entstehen können.

Doch wie können sich nun unsere Nachprüfungskandidaten auf ihre Herbstprüfung vorbereiten?

Am besten fragt man schon vor Schulschluss „gute Schüler“ aus der Klasse, ob man die Unterlagen ausborgen darf, um die eigenen zu vervollständigen und Fehlendes zu kopieren. Ein Gespräch mit dem Lehrer ist auch ratsam, um zu fragen, wie so eine Prüfung denn aussehen kann. Dann, nach etwa 3-4 Wochen Urlaub und Faulenzen, ist es an der Zeit, die Prüfungsunterlagen herauszunehmen. Wichtig ist nun, wie für jeden Lernenden, einen guten Plan zu machen. Am besten ist, man schaut den gesamten Stoff durch und teilt ihn gut auf die Lernzeit auf. Hat man z.B. noch 4 Wochen Zeit zu lernen, überlegt man, welchen Stoff man an einem Tag schaffen kann.

Bitte auch bei dieser Einteilung die Pausen nicht vergessen! „Ich hab den ganzen Tag gelernt“, ist gar nicht so effizient, wie man denkt. Lieber pro Tag Lern- und auch Freizeitblöcke einteilen. 3 Lerneinheiten zu je 40 Minuten mit kleinen Pausen dazwischen sind für ältere Schüler machbar. Dann sollte eine längere Pause genossen werden. Dann kann mit 3 x 40 Minuten weitergelernt werden.

Geht es nun um unsere jüngeren Schüler, können die Lernblöcke auch kürzer sein, eventuell 2 x 30 Minuten und dann eine längere Pause!

Lernen mit Volksschülern

Manche Volksschüler können nur 15 oder 20 Minuten konzentriert arbeiten. Fangen Sie bei der Ferien-Mappe daher mit einer einfachen Übung an und hören Sie auch positiv und mit einem Erfolgserlebnis auf! Kaum ist der Sprössling in Fahrt, neigt man dazu, noch eine und noch eine Übung anzuhängen…bis die Luft draußen ist.

Bedenken Sie: Jedes Kind lernt anders! Während die einen es lieben, Arbeitsblätter auszufüllen und zu zeichnen und zu schreiben, macht es anderen weniger Spaß! Für unsere bewegungfreudigen Kinder gibt es auch spielerische Lernübungen. Besprechen Sie mit ihrem Sprössling, wann im Laufe das Tages 20-30 Minuten fürs Lernen bzw. für die Arbeitsblätter eingeplant sind. Der verbindliche Lernplan wird gut sichtbar (z.B. am Kühlschrank) aufgehängt. Hier sieht man dann auch, wieviel Freizeit noch bleibt.

Dieser Lern- und Freizeit-Plan wird dann eingehalten. So erspart man sich tägliche, langwierige Diskussionen mit dem Nachwuchs J Probieren Sie es aus!


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