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Stillen

von Karin Dornik

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Haben Sie sich entschlossen ihr Kind zu stillen ? Machen Sie sich gerade Gedanken wie Sie ihr Baby nach der Geburt optimal ernähren können ?
Das ist schön, den Ihre Muttermilch ist das wertvollste Geschenk, das Sie Ihrem Baby geben können. Stillen stellt die natürlichste Form der Ernährung eines Säuglings dar. Und so kann es ganz schön überraschend sein, das es sinnvoll ist sich auch auf das Stillen vorzubereiten. Richtige Informationen in der Schwangerschaft, gute Unterstützung und Anleitung nach der Geburt sind wesentliche Voraussetzungen für eine rundum befriedigende Stillzeit. Informiert zu sein macht Sie selbstbewusster, sicherer und kompetenter im Umgang mit ihrem Baby. Doch die Flut an den vielen Tipps, Ratschlägen und Informationen macht es oft nicht leicht „das“ richtige herauszufinden, und oft bleiben viele Zweifel und Unsicherheiten zurück.

Wie können Sie sich nun gut auf das Stillen ihres Babys vorbereiten?

Achten Sie schon bei der Auswahl des Geburtsvorbereitungskurses darauf, ob über das Stillen gesprochen wird.

Empfehlenswert ist auch schon in der Schwangerschaft, der Besuch einer in ihrer Nähe stattfindender Stillgruppe. Hier können Sie vor Ort junge Mütter im Umgang mit ihren Babys beobachten, den Ort und die Gruppenleiterin kennenlernen um im Bedarfsfall nach der Geburt gleich zu wissen, wo Sie von wem Hilfe bekommen können.

Wissenswertes zur Pflege der Brust in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft bereitet auch auf das Stillen vor, diesen Umstand bemerken die meisten Frauen sehr bald. Schmerzempfindlichkeit, größer und schwerer werden der Brust, der Warzenvorhof verändert die Farbe und wird dunkler, durch die vermehrte Blutzirkulation können sich die Venen deutlicher abzeichnen, das sind typische Erscheinungen und völlig normal.
Früher wurde den Frauen empfohlen, die Brustwarzen in der Schwangerschaft eifrig abzuhärten. Mit trockenen Waschlappen, Zahnbürste (!), Frottieren, Zitronenscheiben, dick eincremen,.
Doch die Mamille (Brustwarze) ist erregierbares Gewebe und gerade die oben genannten Tipps sind schlecht und falsch. Erregierbares Gewebe kann man mit solchen Methoden nicht abhärten! Die Brustwarze besteht aus sehr empfindsamen Gewebe und würde schmerzen, wenn man sie mit einer Zahnbürste abreibt. Man würde sie verletzen und würde sich wunde Brustwarzen zufügen.

Am besten ist es, wenn man seine Brust in der Schwangerschaft kennenlernt und tastet, wie sich die Brust anfühlt. Beim Duschen sollten die Brüste nicht eingeseift werden, klares Wasser reicht völlig. Für sehr trockene Haut auf der Brustwarze kann man hypoallergenes Lanolin (z.B. Lansinoh Creme – bei Stillberaterinnen und in Apotheken erhältlich) verwenden. Luft tut der Brust immer gut! Wenn man tagsüber (in der warmen Jahreszeit) etwas ohne T-Shirt und BH geht, ist die Luftzufuhr für die Brustwarze günstig. Auch mäßig (!) Sonne im Sommer ist gut für die Brust. Es ist nicht sinnvoll, die Brust mit einem Desinfektionsmittel zu desinfizieren. Das würde der zarten Haut nur schaden.

Während der Stillzeit hat die Muttermilch alle Eigenschaften einer guten Heilsalbe, deshalb nach dem Stillen Reste der Muttermilch und des Babyspeichels einfach eintrocknen lassen. Neugeborenen erkennen ihre Mutter am Geruch – deshalb möglichst keine Salben oder Cremes für die Brustwarzen verwenden ( außer im Bedarfsfall Lanolin ).

Folgende Kriterien sollten Sie bei der Auswahl des Geburtsortes in Bezug auf das Stillen beachten:

  • Bedeutung der natürlichen Geburt
  • Kann ein ausgiebiges Bonding mit dem Baby genossen werden? Bekommt das Baby genügend Zeit, die Brust zum ersten Mal selbst zu finden ?
  • Gibt es ein 24 Stunden Rooming In ? Das Zusammensein von Mutter und Kind wirkt sich positiv auf den Regelkreis von Angebot und Nachfrage der Milchbildung aus.
  • Stillmanagment – gibt es Standarts in der Vorgehensweise ?

Auch wenn in der Schwangerschaft das Hauptaugenmerk auf dem bevorstehende Geburtserlebnis liegt, ist es gut über einige Gedanken an die erste Zeit danach zu machen:
Realistische Erwartungen an das Leben mit einem Neugeborenen
Stillen hat keinen Glorienschein ! Mutter- sein 24 Stunden am Tag ist eine große Aufgabe. Sie und das Baby brauchen Zeit, Zeit um sich gegenseitig kennenzulernen und um auf die Bedürfnisse eingehen zu können. Auch das Stillen muss sich einspielen. Das Baby wird mit einer instinktiven Fähigkeit zum Suchen, Finden und Erfassen der Brust geboren. Dieses instinktive Verhalten muss jedoch durch erlerntes Verhalten nach der Geburt verstärkt werden. Scheuen sie sich nicht, sich das Anlegen des Babys, auch in verschiedenen Positionen zeigen zu lassen, auch mehrmals. Ein korrekt angelegtes Baby verursacht keine Schmerzen beim Saugen ! Stillen ist ein Lernprozess für Mutter und Kind, es gibt viele Unterschiede unter den einzelnen Mutter – Kind – Paaren und beim Stillmanagement.

Hohl- oder Flachwarzen

Bei Hohl- oder Flachwarzen ist eine Vorbereitung schon während der Schwangerschaft erforderlich.
Flachwarzen treten im Ruhezustand kaum aus dem Brustgewebe aus, aber bei Kälte, wenn man die Brustwarzen vorsichtig reibt, oder wenn das Kind saugt, richten sie sich auf.
Hohl- oder Schlupfwarzen können im Ruhezustand herausragen, wenn man sie aber zwischen Daumen und Zeigefinger zusammendrückt, oder wenn das Baby saugt, zieht sich die Brustwarze nach innen. Hier ist es günstig, ab dem 7. Schwangerschaftsmonat einen Brustwarzenformer zu tragen. Die Brustwarze kann dadurch gedehnt werden.
Gerade bei Flach- und Hohlwarzen ist es besonders wichtig, daß das Baby in den ersten Tagen auf die Brust "geprägt" wird. Es soll keine Schnuller und Flaschensauger bekommen, denn es würde sonst falsche Informationen aufnehmen.


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