Medizinischer Fortschritt und gesellschaftliche Veränderungen führten ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dazu, dass die Kinderzahl selbst bestimmt werden kann. Mutter oder Vater zu werden ist das Ergebnis eines Reflexions- und Entscheidungsprozesses (Schmidt 2024, S. 1). An die Stelle von selbstverständlichen tradierten sozialen Normen tritt die – im Idealfall – freie, individuelle und subjektivierte Entscheidungen für eine von vielen Optionen (Schmidt/Buchebner-Ferstl 2023, S. 64).
Gewandelt haben sich auch die Wertvorstellungen zu Geschlechterrollen und zur Familiengründung: Immer weniger Menschen betrachten – insbesondere in Bezug auf Frauen – Kinder als Voraussetzung für ein erfülltes Leben. Allerdings gibt es hier eine Ambivalenz, denn obwohl Kinderlosigkeit grundsätzlich akzeptiert wird, gilt sie dennoch als nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechend und als erklärungswürdig (Schmidt 2024, S. 1–2).
Rückgänge in der Fertilität sind seit vielen Jahren ein Faktum, nicht nur in Österreich, sondern in vielen Industriestaaten. Die aktuellen Rückgänge erreichen nunmehr Werte, die zuvor unwahrscheinlich schienen. Die Krisen zum Anfang des 21. Jahrhunderts (Klimawandel, COVID-19, Ukraine-Krieg etc.) und ihre Auswirkungen sind zwar nicht die Ursachen für die Entwicklung, wohl aber Verstärker (Neuwirth 2026).
Geburtenentwicklung: Ein Blick auf die Statistik
Eine Maßzahl, die zur Darstellung der Geburtenentwicklung verwendet wird, ist die Gesamtfertilitätsrate (GFR). Die GFR eines Kalenderjahres gibt an, wie viele lebendgeborene Kinder eine Frau zur Welt bringen würde, wenn im Laufe ihres Lebens dieselben altersspezifischen Fertilitätsverhältnisse herrschen würden wie im Bezugsjahr. Eine GFR von 2,1 Kindern pro Frau gilt europaweit als grober Richtwert, um den Bevölkerungsstand ohne Zuwanderung konstant zu halten. In Österreich liegt die GFR seit 1972 unter dem Wert von 2,1 Kindern pro Frau (Kaindl/Schipfer 2025, S. 26). Für 2025 weist die Statistik Austria eine GFR von 1,3 aus, das ist der geringste Wert, der in Österreich jemals verzeichnet wurde.
Grundlegend für die Geburtenentwicklung ist der Kinderwunsch, dessen Realisierung sowie das Timing der Geburten. Diese drei Komponenten sind empirisch fassbar und werden im internationalen Generations and Gender Programme (GGP) der Vereinten Nationen auch für Österreich in mehreren Wellen seit Jahren erhoben (Neuwirth 2026).
Rückgang des Kinderwunsches
GGP-Ergebnisse von 2023 zeigen, dass deutlich weniger Personen als noch 2009 planten, innerhalb der nächsten drei Jahre ein erstes oder ein weiteres Kind zu bekommen. Konkret ist der Gesamtkinderwunsch vom Erhaltungsniveau von 2,1 Kindern pro Frau (2009) auf 1,7 (2023) gesunken. Hatten die 18- bis 45-jährigen Frauen im Jahr 2009 noch 1,7 Millionen leibliche Kinder und wünschten sich noch etwa ebenso viele weitere Kinder, so haben die Frauen in dieser Altersgruppe 2023 insgesamt 1,3 Millionen Kinder (−22 %) und wünschen sich insgesamt noch 1,1 Millionen weitere Kinder (−33 %). Im Jahr 2009 umfasste die Altersgruppe der 18- bis 45-Jährigen aber noch 1,6 Millionen Frauen, 2023 gab es allerdings nur mehr 1,5 Millionen Frauen in diesem Alter. Der Rückgang der Anzahl präsumtiver Mütter prägt zusammen mit der Tatsache, dass der weitere Kinderwunsch in dieser Altersgruppe deutlich abnimmt, den in den nächsten Jahren zu erwartenden Geburtenrückgang (Herbst/Neuwirth 2023, S. 33). Hier lässt sich der sogenannte „Fertility Gap“ erkennen, also die Differenz zwischen gewünschter Anzahl an Kindern und tatsächlich realisierter Kinderzahl.
Die zunehmende intendierte Kinderlosigkeit von Frauen zeigt ein Vergleich: Daten für 2024 weisen aus, dass 18 % der 20- bis 29-jährigen Frauen kinderlos bleiben wollen. Mitte der 1980er Jahre lag dieser Anteil noch bei 6 % (Österr. Akad. der Wiss. 2026). Die Absicht, kinderlos zu bleiben, entwickelt sich oft im Lebensverlauf durch Veränderungen der individuellen Präferenzen, aber auch der Erwerbstätigkeit, der Partnerschaft und der Gesundheit. Daher kann für viele Frauen – und auch Männer – im späten Alter Kinderlosigkeit das Ergebnis sich verändernder Lebensumstände sein, oft in Kombination mit aufgeschobener Familiengründung sowie dem Fehlen eines passenden Partners bzw. einer Partnerin (Sobotka/Zeman 2023, S. 27).
Die Generationenperspektive zeigt die Entwicklung der Kinderlosigkeit deutlich: Diese lag bei den in den 1930er und 1940er Jahren geborenen Frauen bei 12 % und stieg bei den Ende der 1960er Jahre geborenen Frauen auf knapp ein Fünftel. Laut Schätzungen wird die Kinderlosigkeit weiter zunehmen und bei den in den 1990er Jahren Geborenen fast ein Viertel der Frauen betreffen (Zeman/Sobotka 2023, S. 8).
Ein weiterer Aspekt sind krisenbedingte Auswirkungen auf den Kinderwunsch. Frauen zeigen wegen COVID-Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation, Klimawandel etc. eine höhere Neigung zur Reduktion ihres Kinderwunsches, während Männer aufgrund der Krisen eher eine Verschiebung ins Auge fassen (Neuwirth 2026).
Der Unterschied zwischen Stadt und Land
Seit Jahrzehnten zeigen Studien, dass die Fertilität in Österreich und in Europa in städtischen Regionen niedriger ist als in ländlichen Gebieten. Einerseits werden (Groß-)Städte häufig als Vorreiter jenes Wertewandels gesehen, auf den der Rückgang der Fertilität in den letzten Jahrzehnten zurückgeführt wird, andererseits hielten sich in ländlichen Regionen eher traditionelle Normen und Wertvorstellungen. Für die Stadt-Land-Fertilitätsunterschiede werden aber auch kontextuelle Faktoren als Ursachen gesehen. Damit ist gemeint, ob Menschen geeignete Voraussetzungen für die Kindererziehung und angemessenen Wohnraum finden oder auch konkurrierende Lebensziele wie eine berufliche Karriere verwirklichen können. Trotz der Fertilitätsunterschiede ist der Kinderwunsch in Städten nicht unbedingt geringer als im ländlichen Raum. Dort ist allerdings die Umsetzung wahrscheinlicher, denn in Städten wird der Kinderwunsch häufiger aufgeschoben oder aufgegeben (Riederer/Shapoval 2026, S. 3).
Eine Erklärung für die regional unterschiedliche Realisierung des Kinderwunsches ist die unterschiedliche Bevölkerungszusammensetzung. Städtische Regionen weisen höhere Anteile an Personen in Ausbildung, an Alleinlebenden und an Personen, die noch keine Kinder haben, auf. Frauen in Ausbildung und alleinlebende Frauen verwirklichen ihren Kinderwunsch seltener. Zudem ist die durchschnittliche Wohnfläche pro Person in den städtischen Regionen geringer als in ländlicheren, was auch zu einer geringeren Realisierung beiträgt (Riederer/Shapoval 2026, S. 7).
Wie Bildung auf den Kinderwunsch wirkt
Ein Faktor, der den Kinderwunsch und damit die Kinderzahl beeinflusst, ist die Bildung. Das Bildungsniveau spielt besonders in der Phase der Familiengründung eine Rolle, denn Frauen mit höherer Bildung neigen dazu, die Geburt von Kindern hinauszuzögern (Friedrich/Bujard 2025, S. 19).
Dass die realisierten Kinderzahlen mit steigender formaler Bildung abnehmen, zeigt die letzte GGP-Erhebung 2023. Von den befragten Frauen mit Pflichtschulabschluss hatten rund 70 % bereits zumindest ein Kind, während dieser Anteil bei Frauen mit abgeschlossener tertiärer Ausbildung bei rund 55 % lag. Der Unterschied besteht vorwiegend darin, dass höher gebildete Frauen seltener ein zweites bzw. drittes Kind bekommen. Der Anteil der Frauen mit einem Kind ist mit rund 20 % in allen Bildungsschichten ziemlich konstant (Wernhart 2023, S. 22). Die krisenbedingte Reduktion des Kinderwunsches bzw. der Verschiebung des Geburtszeitpunkts scheint hingegen über alle Bildungsschichten ähnlich verteilt zu sein (Neuwirth 2026).
Die Furcht vor sinkendem Lebensstandard
Die Befürchtung, dass der persönliche Lebensstandard sinken könnte, beeinflusst die Familienplanung und führt dazu, dass Menschen ihren Kinderwunsch und damit die Kinderzahl reduzieren. Personen, die aufgrund krisenbedingter Unsicherheiten und negativer Zukunftserwartungen absehbar mit einem niedrigeren Lebensstandard rechnen, haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie die Anzahl der noch gewünschten Kinder reduzieren, wobei dieser Zusammenhang bei Frauen stärker ausgeprägt ist als bei Männern. Für Frauen ist die erwartete Verschlechterung des Lebensstandards einer der wichtigsten Gründe für eine Reduktion des Kinderwunsches (Neuwirth et al. 2025, S. 79; Neuwirth 2026). Es zeigt sich allerdings, dass in Österreich im Europavergleich die Befürchtungen, dass die Partnerschaft belastet wird, dass die finanzielle Situation schwierig wird und dass die Freizeit und Freiheit der Eltern eingeschränkt werden, deutlicher ausgeprägt sind als in anderen Ländern (Buchebner-Ferstl/Schmidt 2024, S. 464–465).
Der Zusammenhang zwischen Wohnen und Kinderwunsch
Wer in beengten Wohnverhältnissen lebt, das heißt, dass es mehr Personen als Wohnräume in der Wohnung oder im Haus gibt, reduziert häufiger den (weiteren) Kinderwunsch als Personen mit großzügigeren Wohngegebenheiten (Neuwirth et al. 2025, S. 78). Auch die rechtliche Situation ist von Bedeutung: Frauen mit Kinderwunsch, die in Wohneigentum oder Genossenschaftswohnungen leben, zeigten bei einer Befragung sowohl für städtische wie auch für ländliche Regionen deutlich höhere Realisierungschancen als Personen in Mietverhältnissen (Riederer/Shapoval 2026, S. 9). Diese Ergebnisse legen nahe, dass Immobilienmärkte als Hintergrundfaktor wirken, der vielleicht noch nicht den Kinderwunsch per se, wohl aber dessen Realisierung beeinflusst (Neuwirth et al. 2025, S. 76).
Auswirkungen von Krisen und Pessimismus
Knapp ein Drittel der im Rahmen des GGP befragten Personen hat den eigenen Kinderwunsch aufgrund der genannten Krisen entweder geändert (11 %) oder war sich diesbezüglich „unsicher“ (19 %), wobei dies Frauen öfter angaben als Männer. Die aktuellen Krisen beeinflussen besonders Personen unter 30 Jahren: Auf die Frage, inwiefern sich der Kinderwunsch geändert hat, meinte der Großteil, dass sie sich weniger bzw. keine Kinder mehr wünschen (Buber-Ennser/Herbst 2023, S. 66).
Partnerschaft zwischen Verstärkung und Ambivalenz
Von großer Bedeutung sowohl für Kinderwünsche in jüngeren Jahren als auch für die Diskrepanz zwischen Kinderwunsch und tatsächlicher Kinderzahl in späteren Jahren ist der Partnerschaftsstatus. Studien zeigen einerseits einen positiven Einfluss einer Partnerschaft auf den Kinderwunsch, denn das Zusammenleben in einer Partnerschaft erhöht die Chancen auf dessen Verwirklichung. Andererseits belegen Studien, dass das Fehlen eines geeigneten Partners der häufigste Grund für unerfüllte Kinderwünsche ist (Friedrich/Bujard 2025, S. 19; Riederer/Shapoval 2026, S. 4).
Partnerschaft und eine daraus entstehende Familie bergen aber auch Ambivalenz. Zum einen wird die freie Lebensgestaltung eingeschränkt und zu hohe Harmonieansprüche können belasten, enttäuschen und krank machen. Die andere Seite der Medaille ist aber der „sichere Hafen“ in Verknüpfung mit sozialer Verbundenheit und Liebe. Diese Ambivalenz wird jedenfalls dadurch abgefedert, dass familiäre Aufgaben immer mehr aufgeteilt werden und Familie heute sehr vielfältig gelebt werden kann (Schmidt/Buchebner-Ferstl 2023, S. 64).
Eine Frage des Geschlechts?
Die Frauen sehen sich im Vergleich zu Männern einem größeren Druck ausgesetzt, eigene Kinder haben zu wollen oder wenn es darum geht, zu erklären, warum sie von dieser Norm abweichen. Gleichzeitig müssen sich Frauen mit sozialen Normen und den daraus erwachsenden Erwartungen an die „gute Mutter“ auseinandersetzen (Schmidt 2024, S. 4).
Ein erfülltes Leben durch Kinder – diese Vorstellung verblasst zusehends, wie der GGP in einem Vergleich zwischen 2008/09 und 2023 zeigt. Geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen jedoch: Die Zustimmung zur Aussage, dass ein Mann Kinder für ein erfülltes Leben braucht, ist in der Gruppe der befragten Männer von 28 % auf 20 % gesunken. Bei derselben Aussage bezogen auf Frauen ist der Rückgang der Zustimmung noch deutlicher, denn sie verringerte sich bei den befragten Frauen von 23 % auf 12 %. Werthaltungen, die ein erfülltes Leben mit Elternschaft verbinden, haben unabhängig vom Geschlecht an Bedeutung verloren, der Rückgang ist bei den Frauen allerdings deutlicher ausgeprägt (Schmidt/Neuwirth 2023, S. 21).
Frauen und Männer finden sich gleichermaßen in der Zwickmühle zwischen Kinderwunsch und Kinderlosigkeit. Entscheidet sich eine Frau für ein Kind, muss sie befürchten, dass sie dies aufgrund der Vereinbarkeitsproblematik zwischen Mutterschaft und ökonomischer Selbstständigkeit irgendwann bereut. Entscheidet sie sich gegen die Mutterschaft, muss sie ebenso befürchten, dass sie dies irgendwann bereut, denn dieser Entschluss ist ab dem Ende der eigenen Fortpflanzungsfähigkeit irreversibel. Auch für Männer ist die Entscheidung für Kinder zunehmend schwierig, da sie nach wie vor mit der Erwartung konfrontiert sind, die Familie finanziell absichern zu müssen. Gleichzeitig steht diese Erwartung im Widerspruch mit dem zunehmenden Wunsch von Männern nach mehr Zeit für Kinderbetreuung und nach einer erfüllenden Vater-Kind-Beziehung (Schmidt 2024, S. 4).
Aufgaben der Familienpolitik – Resiliente Fertilität
In besonderer Weise ist in diesen Zusammenhang die Familienpolitik gefordert. Ihre Aufgabe ist es, durch Maßnahmen in den Handlungsfeldern (Familien-)Zeit, finanzielle Leistungen, Infrastruktur und Dienstleistungen den Menschen mit Kinderwunsch Unterstützung, Stabilität und Verlässlichkeit zu bieten, damit sie die gewünschte Kinderzahl realisieren können (Friedrich/Bujard 2025, S. 20).
Die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Beeinflussung der Fertilität aus dem 20. Jahrhundert ist aber zweifelhaft. Hier sind neue Zugänge wie beispielsweise das Konzept der „Resilienten Fertilität“ gefragt, das in in engem Zusammenhang mit ökologischer, sozialer und fiskalischer Nachhaltigkeit steht. In ganz Europa sollen junge Erwachsene bei ihren Entscheidungen zur Elternschaft Sicherheit und Zuversicht verspüren. Es geht darum, dass die Gesellschaft junge Erwachsene dabei unterstützt und befähigt, ihre Wünsche hinsichtlich der Familiengründung besser zu verwirklichen. Wenn europäische Länder ernsthaft alte Denkmuster hinter sich lassen und neue Wege erproben, um Menschen in die Lage zu versetzen, so viele Kinder zu bekommen, wie sie sich wünschen, könnte dies viel bewirken und die Geburtenraten stabilisieren. Schnelle und einfache Lösungen wird es dabei nicht geben, Ansatzpunkte sind unter anderem Familienfreundlichkeit, Chancengleichheit, Zwangsfreiheit, Geschlechtergerechtigkeit, Partnerschaftlichkeit (Rotkirch 2023).
Quellen und Literatur
Buber-Ennser, Isabella; Herbst, Claudia (2023): Kinderwunsch krisenbedingt geändert? In: Norbert Neuwirth, Isabella Buber-Ennser und Beat Fux (Hg.): Familien in Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation in herausfordernden Zeiten. Wien, S. 33.
Buchebner-Ferstl, Sabine; Schmidt, Eva-Maria (2024): „Heute hat man Wunschkinder, in unserer Zeit ist es passiert“. In: Martin Gruber-Risak, Olaf Kapella, Wolfgang Brodil und Michaela Windisch-Graetz (Hg.): Gesellschaft im Wandel – Zukunft gestalten. Festschrift für Wolfgang Mazal. Wien: Facultas, S. 457–470.
Friedrich, Carmen; Bujard, Martin (2025): Intended, ideal, and actual fertility in 11 European countries. Evidence on fertility gaps in different age groups from the Generations and Gender Survey. Zenodo.
Herbst, Claudia; Neuwirth, Norbert (2023): Kinderwunsch und Kinderzahl: 2009 und 2023 – ein Vergleich. In: Norbert Neuwirth, Isabella Buber-Ennser und Beat Fux (Hg.): Familien in Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation in herausfordernden Zeiten. Wien, S. 33.
Kaindl, Markus; Schipfer, Rudolf Karl (2025): Familien in Zahlen 2025. Statistische Informationen zu Familien in Österreich. Österreichisches Institut für Familienforschung. Wien.
Neuwirth, Norbert (2026): Wie wirken globale Krisen auf Lebensstandard und Kinderwunsch? Eine Untersuchung anhand des Sondermoduls des österreichischen GGP. In: beziehungsweise – Informationsdienst des ÖIF (6), Artikel 3.
Neuwirth, Norbert; Dörfler-Bolt, Sonja; Kaindl, Markus (2025): Folgen globaler Krisen für Familien. Auswirkungen globaler Krisen auf die erwartete Entwicklung des Lebensstandards und auf den Kinderwunsch. Österreichisches Institut für Familienforschung. Wien (ÖIF Working Paper, 106).
Österreichische Akademie der Wissenschaften (2026): Geburtenrückgang und hohe Kinderlosigkeit in Österreich. https://www.oeaw.ac.at/news/geburtenrueckgang-und-hohe-kinderlosigkeit-in-oesterreich-1 (abgefragt am 6.10.2026)
Riederer, Bernhard; Shapoval, Daria (2026): Fertilität in der Stadt und am Land: Der Kinderwunsch und seine Umsetzung in Wien und Österreich. Vienna Institute of Demography, Österreichische Akademie der Wissenschaften. Wien.
Rotkirch, Anna (2023): Low birth rates: Ten steps towards more baby-friendly policies. Population Europe. https://population-europe.eu/research/policy-insights/low-birth-rates-ten-steps-towards-more-baby-friendly-policies-2024-and (abgefragt am 23.10.2026)
Schmidt, Eva-Maria (2024): Kein erfülltes Leben ohne Kinder? Soziale Normen rund um den Kinderwunsch. In: beziehungsweise – Informationsdienst des ÖIF (Jänner/Februar), S. 1–4.
Schmidt, Eva-Maria; Buchebner-Ferstl, Sabine (2023): Kinderwunsch und Lebenszufriedenheit. Zur Bedeutung eigener Kinder für ein erfülltes Leben. Wien (ÖIF Forschungsbericht, 49).
Schmidt, Eva-Maria; Neuwirth, Norbert (2023): Sind Kinder wichtig für ein erfülltes Leben? In: Norbert Neuwirth, Isabella Buber-Ennser und Beat Fux (Hg.): Familien in Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation in herausfordernden Zeiten. Wien, S. 21.
Sobotka, Tomáš; Zeman, Kryštof (2023): Kinderlosigkeit: Gewollt oder ungewollt? In: Norbert Neuwirth, Isabella Buber-Ennser und Beat Fux (Hg.): Familien in Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation in herausfordernden Zeiten. Wien, S. 27.
Wernhart, Georg (2023): Kinderwunsch und Kinderzahl von Frauen nach formaler Bildung. In: Norbert Neuwirth, Isabella Buber-Ennser und Beat Fux (Hg.): Familien in Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation in herausfordernden Zeiten. Wien, S. 22.
Zeman, Kryštof; Sobotka, Tomáš (2023): Kinderzahlen in Österreich. In: Norbert Neuwirth, Isabella Buber-Ennser und Beat Fux (Hg.): Familien in Österreich. Partnerschaft, Kinderwunsch und ökonomische Situation in herausfordernden Zeiten. Wien, S. 8.
Georg Freude
Leiter des Kinderwunschzentrums Gynandron,
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Präsident der österreichischen IVF-Gesellschaft