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Forschung zu KI-Lernen – Was das für Weiterbildung bedeuten kann

Zahlreiche neue Lernforschungen zeigen: Für wirksames Lernen geht es nicht nur um einzelne Tools, sondern vor allem um gute didaktische Konzepte. Entscheidend ist demnach weniger, ob KI eingesetzt wird, sondern wie Lernprozesse didaktisch gestaltet und programmatisch gerahmt sind, damit aus digitaler Unterstützung durch KI-Tools tatsächlich relevante Lernprozesse entstehen. Das Institut Conedu wirft deshalb in einem Blog-Beitrag einen Blick auf die mikrodidaktische Gestaltung konkreter Lehr-Lern-Settings und die strategische Programmplanung von Bildungsanbietern. KI-gestützte Lernumgebungen verbessern vor allem Prozessmerkmale des Lernens: Selbststeuerung, Übung, Feedback und Monitoring. Mit KI an der Seite fällt das Dranbleiben leichter, Wissen kann rasch und lernmethodisch sinnvoll wiederholt werden und Schwächen in der Selbstorganisation werden ausgeglichen. Hinsichtlich langfristiger Kompetenzentwicklung, Transfer oder reflektierter Urteilsbildung fällt das Urteil zum KI-Einsatz weniger günstig aus. Für Erwachsenenbildnerinnen und -bildner bedeutet das daher keine Entwertung ihrer Rolle, sondern im Gegenteil eine Präzisierung ihrer Professionalität. Auf der Ebene der strategischen Programmplanung wird eine zweite Verschiebung sichtbar: Die Forschung spricht eher für längere, didaktisch verbundene Lernpfade als für isolierte Einzelveranstaltungen, wenn nachhaltiger Kompetenzaufbau, Transfer und verändertes Handeln erreicht werden sollen.

Zum Blog „Was Forschung zu KI-Lernen zeigt

 

 

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