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Unkonventionelle Familien und Therapie

Die Diskussionen darüber, was Familie ist, was sie leisten soll und inwieweit das Kernfamilien-Ideal heute überhaupt noch trägt, sind meist immer ideologisch geprägt und bleiben oft in der Grundsatzfrage stecken, ob man sich nun wertkonservativ oder sozial-liberal positioniert. Anders ausgedrückt: Immer scheint sich alles um die persönliche, politische oder wissenschaftliche Einschätzung zu drehen, ob allein die Kernfamilie als Ideal gelten darf – oder eben nicht.

Dorett Funcke und Bruno Hildenbrand, beide Soziologen mit Erfahrung in der Familientherapie, gehen einen dritten Weg, nämlich einen praktischen, an der sozialen Wirklichkeit orientierten. Abseits der polarisierenden Debatte halten sie fest, es sei ganz einerlei, welche Familiendefinition man heute heranziehe, in jedem Fall seien Trennungs- und Verlusterfahrungen in allen Familienformen auch „in der ‚moderneren‘ Definition nicht einfach hinzunehmende Tatsachen, sondern Katastrophen“. So sei etwa auch eine Familienbeziehung, die nicht auf biologische Elternschaft oder durch gemeinsame Haushaltsführung begründet ist, in der festen Überzeugung eingegangen worden, dass sie „für immer“ hält („Unendlichkeitsfiktion“) und dass der Mensch, mit dem man diese Beziehung eingeht, unersetzbar ist. Gleichwohl sollten Fachleute in Beratung und Therapie reflektieren, mit welcher Form von Familie sie es zu tun haben. Dabei verdienten vor allem die neuen, „unkonventionellen“ Arrangements besondere Beachtung – so die Herangehensweise des deutschen Autorenteams.

Weiter Infos auf der Website des OiF.

Autor(en): Christine Geserick
Quelle: Österreichisches Institut für Familienforschung an der Universität Wien
http://www.oif.ac.at/

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