Kinder entdecken Essen mit Neugier und dürfen dabei ihren eigenen Weg gehen. Eltern können diesen mit Genuss, Gelassenheit und gemeinsamen Mahlzeiten fördern. Kreative Rezepte sorgen zusätzlich für genussvolle Familienmomente.
Expert(inn)enstimmen
Narine Barkhordarian, MSc
ist Ernährungswissenschafterin und arbeitet für das Zentrum Ernährung und Prävention der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES). Seit 2016 ist sie dort für das nationale Gesundheitsförderungsprogramm „Richtig essen von Anfang an“! tätig und mit den Arbeitsschwerpunkten „Ernährung für 1- bis 3-Jährige“ sowie „gesundheitliche Chancengerechtigkeit“ betraut.
https://www.richtigessenvonanfangan.at
Kontakt: richtigessenvonanfangan@ages.at
Wie kann Essen für Kinder von Anfang an als Genuss wahrgenommen werden?
Veronika Klinger
Seit über 25 Jahren bin ich als Diätologin unterwegs, seit 13 Jahren bei der ÖGK. Mein Herzensthema: Ernährung in der Gesundheitsförderung und Prävention über alle Lebensphasen hinweg. Besonders Familien liegen mir am Herzen, vielleicht weil ich als Mutter zweier erwachsener Töchter selbst täglich erlebt habe, wie groß die „Reibungsfläche“ zwischen Ernährungsempfehlungen und echter Brotdosen-Realität sein kann. Deshalb sehe ich Familienernährung nicht nur ausschließlich fachlich optimiert, sondern vor allem pragmatisch und alltagstauglich.
Reine Geschmackssache: Wie Kinder sich in die Welt hineinschmecken – und wie wir sie dabei begleiten können
Lena Gießwein
Seit 2017 begleite ich Familien als Diätologin dabei, Vertrauen und Gelassenheit zurück an den Esstisch zu bringen. Dahinter steckt neben meinem Studium die Erfahrung aus jahrelanger Arbeit mit Kindern und Familien in der Kinderreha, während Camps und in meiner eigenen Praxis vor Ort sowie online. Fachliche Fortbildungen und der Austausch mit anderen Berufsgruppen sind mir wichtig, denn ich betrachte Probleme beim Essen immer ganzheitlich.
Mein Kind isst nichts – was hinter „Picky Eating“ steckt und wie Eltern gelassen damit umgehen können
Karin Lobner
Selbstständige Ernährungswissenschafterin, Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Schwerpunktthemen: Ernährungspsychologie und Essverhalten, Übergewicht/Adipositas, Essstörung, klinische Psycho-Neuro-Immunologie
Rezepte für ein genussvolles Essverhalten
Mariella Lahodny, MSc
Betriebswirtin, Ernährungswissenschafterin und Mutter eines Volksschulkindes, für das sie jeden Tag eine ausgewogene Jause herrichtet. Seit 2011 selbstständige Ernährungswissenschafterin, Food Stylistin und Online-Unternehmerin
Bunt und lustig – und gesund! Tipps für die kreative Kinderjause!
Weitere Schwerpunktthemen
Essstörungen
Eine Essstörung ist eine ernstzunehmende psychosomatische Erkrankung mit seelischen, körperlichen und sozialen Folgen. Dabei spielt das Gewicht eine bedeutende Rolle. Die Menschen, die an Essstörungen erkrankt sind, können Stress- und Spannungszustände noch nicht anders kompensieren und verarbeiten, als über das Essen. Man unterscheidet dabei unter Magersucht Anorexia Nervosa, Ess-Brechsucht Bulimia Nervosa und Fresssucht (Binge Eating Disorder).
Ernährung im Babyalter
Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Beikostbeginn? Was braucht ein Baby im 1. Lebensjahr? Worauf sollte man besser verzichten? In den folgenden Beiträgen finden Sie die wichtigsten Informationen und aktuellen Richtlinien rund um die Ernährung von Babys.
Ernährung im Schulalter
Im Kindesalter wird ein wesentlicher Grundstein für das spätere Ernährungsverhalten gelegt. Eltern haben hier eine besondere Vorbildfunktion. Mit gesunder Ernährung, regelmäßigen Mahlzeiten sowie ausreichend Zeit für Bewegung und Entspannung können sie die Entwicklung und Leistungsfähigkeit ihres Kindes unterstützen.
Lebendiger Familientisch
Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme! Kinder tanken beim Essen und Trinken Kraft für den Körper, aber auch Geborgenheit für ihre seelische Entwicklung. Der gemeinsame „lebendige“ Familientisch bietet Chancen für wertvolle Kommunikation, die genutzt werden soll. Hier werden aber auch die Weichen für spätere Ernährungsgewohnheiten gestellt. Daher bedarf es der richtigen Ernährung von Anfang an – ohne Gebote und Verbote.