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Ein Geschwisterchen kommt

von Beate Reiß

Elternbildung
Elternbildung
Elternbildung

Wie kann ich mein Kind auf ein neues Geschwisterchen vorbereiten? Werde ich wohl den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht? So lauten Fragen von Eltern, wie ich Sie aus Elternseminaren in Erinnerung habe. Oft ist auch noch Angst dabei – hoffentlich wird es nicht eifersüchtig.
Aber ist es nicht normal, dass das erste Kind möglicherweise irritiert ist, war es doch einige Zeit so etwas wie der Mittelpunkt der Familie? Und auf einmal – zumeist ohne gefragt zu werden – kommt da ein weiteres Kind mit „rund-um-die-Uhr-Bedürfnissen“ und das größere ist dann „du-bist-ja-der/die-Größere-das-verstehst-du-doch“.

Eine realistische und liebevolle, altersentsprechende Vorbereitung von Geschwisterkindern kann für die Zeit der Neuorientierung sehr entlastend sein. Allzu oft wird Geschwisterkindern als gut gemeinte Vorbereitung gesagt „Bald bekommst du einen Bruder/eine Schwester, dann hast du jemanden zum Spielen“. Naturgemäß ist die Enttäuschung dann groß, wenn ein Baby kommt, mit dem man anfangs kaum spielen kann, das möglicherweise häufig weint und stinkt, wenn es die Windeln voll hat und ganz viel Zeit der Eltern beansprucht.

Hilfreiche Tipps für die VorbereitungElternbildung

  • Erzählen Sie ihrem Kind in angemessener Weise von der Schwangerschaft; es gibt gute Kinderbücher, die sehr hilfreich sein können
  • Kramen Sie gemeinsam in Fotoalben aus der Zeit der vorangegangenen Schwangerschaft(en), schauen Sie gemeinsam Babyfotos ihres Kindes/ihrer Kinder an
  • Kontakt mit Familien, die Neugeborene haben, helfen Kindern einen realistischen Blick auf die erste Zeit mit einem Neugeborenen zu entwickeln
  • Richten Sie gemeinsam mit ihrem Kind Babysachen her; Was mag (nicht muss) ihr Ältestes zur Verfügung stellen?
  • Kann sich eine verlässliche Bezugsperson, vielleicht sogar in der vertrauten Wohnung, rund um die Geburt um das Geschwisterkind kümmern? Je weniger sich in den Rahmenbedingungen verändert, je mehr des Tagesablaufs und Alltagsroutine gleich bleibt, umso entspannter kann einer neuen Situation und dem Geschwisterchen begegnet werden.
  • Planen Sie keine allzu großen zusätzlichen Veränderungen im Leben Ihres ersten Kindes für den Zeitpunkt rund um die Geburt: eigenes Kinderzimmer, Kindergarteneintritt, Windel weg lassen…. All diese Dinge sind Entwicklungsschritte, die unabhängig von der Ankunft eines Geschwisterkindes leichter zu bewältigen sind.
  • Bitten Sie Angehörige – bei den Besuchen nach der Geburt – zuerst das Geschwisterkind zu begrüßen und ihm Beachtung zu schenken. Vielleicht mag ja das größere Kind den Familienzuwachs selber vorstellen.

Beim ersten Kind versuchen Eltern sich die Zeit einzuteilen und immer wieder mit 100% Aufmerksamkeit beim Kind zu sein. Beim zweiten gelingt das nicht mehr so leicht, was oft zu Schuldgefühlen führt und eine Zerreißprobe darstellt. Mir hat es gut getan zu wissen, dass mein zweites Kind dafür ein Geschwisterchen hat und mit dem erlebt und erfährt es Dinge, die mit Mütter und Väter in dieser Form nicht gehen würden.


KommentareElternbildung

Martina

Liebe Beate, Ich bin Mutter von 2 Burschen(10 und 13) . Und soeben wieder Tante geworden. Mein Bruder hat seine 2. Tochter bekommen. Es ist mir ein Bedürfnis ihm und seiner Familie ein Stück in dieser besonderen Zeit zu begleiten. Ich selbst hab mich in dieser Zeit sehr gefordert und alleine mit meinen 2 Kindern gefühlt. Es war einfach wieder alles anders. Ich musste den Bedürfnisse von einem 3 Jährigen und einem Baby 24 Stunden lang gerecht werden. Grosseltern waren aus verschiedenen Gründen kaum greifbar. Nur eine ältere Nachbarin hat sich bereit erklärt, mich zu unterstützen. Sie kam am Morgen und schaute auf das Baby, damit ich in Ruhe den Großen in den Kindergarten bringen konnte. Mein Großer hat große Eifersucht entwickelt. Mein Mann kam oft für ihn zu spät heim. Da blieb dann nur noch das gemeinsame Essen und Schlafengehen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich nicht alleine aufs Klo gehen konnte. Ich musste mir den Großen mitnehmen, weil er sonst einen Polster, Kochdeckel auf den Kopf des Babies legte... Es war Stress pur. Ja diese Erinnerungen werden jetzt durch die Geburt meiner Nichte wieder wach. Wie kann ich als Tante hier nun gut unterstützen? Liebe Grüße Martina


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