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Krankes Kind und Beruf

von Elisabeth Schausberger

Liegt nun Ihr kleiner Sprössling fiebernd im Bett, so ist zu allen Hausmitteln und Medikamenten immer eine Extraportion Liebe ein wichtiger Beitrag zum Gesundwerden.
Kinder brauchen die Nähe einer Bezugsperson und die Geborgenheit daheim, um gesund zu werden.
Eine große Herausforderung für berufstätige Eltern. Sie wissen oft nicht, welche Regelungen und Möglichkeiten es abseits des Jahresurlaubs noch gibt. Sie wagen oft nicht, ihr Recht auf Pflegefreistellung einzufordern – aus Angst, dass daraus Nachteile am Arbeitsplatz entstehen.
Eltern haben bei einer Pflegefreistellung Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts bis zum Ausmaß von einer Arbeitswoche pro Jahr. Das Entgelt wird in dieser Zeit weiter bezahlt.
Darüber hinaus gibt es eine zusätzliche Pflegefreistellungswoche, wenn das Kind im gemeinsamen Haushalt lebt, das 12. Lebensjahr noch nicht überschritten hat und neuerlich erkrankt. Die Pflegefreistellung kann auch Stundenweise in Anspruch genommen werden. Auch der Partner/die Partnerin kann Betreuungsfreistellung beantragen, wenn ein Kind im Krankenhaus begleitet wird und das gesunde Kind betreut werden muss. Eltern müssen den Arbeitgeber unverzüglich über die Pflegefreistellung informieren. Verlangt der Arbeitgeber eine ärztliche Bestätigung als Nachweis, dann hat er auch die anfallenden Kosten zu tragen.
Ist die Pflegefreistellung bereits aufgebraucht, oder kann nicht in Anspruch genommen werden, gibt es Organisationen, die eine Betreuung für das erkrankte Kind daheim anbieten. Wir vom Verein rund ums erkrankte Kind, KiB children care, sind immer für  Sie da – Tag und Nacht unter 0 664 / 6 20 30 40.
Eltern kennen ihr Kind am besten und egal, wie sie sich entscheiden bzw. diese Ausnahmesituation lösen, es ist die richtige Entscheidung. Hauptsache das Kind kann in Geborgenheit und Ruhe daheim gesund werden.
Nehmen Sie Unterstützung an, denn wenn Sie überfordert sind, ist das für das Gesundwerden Ihres kleinen Patienten nicht förderlich.
Nach dem Motto:„Um ein Kind aufzuziehen, braucht man ein ganzes Dorf“ (afrikanische Weisheit).


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