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Mit Windel in den Kindergarten

von Christine Kügerl

Sauber und Trocken werden

Bei der Entwicklung zum Trocken- und Sauberwerden hat jedes Kind sein eigenes Entwicklungstempo. Ebenso wie beim Laufen lernen und bei der Sprachentwicklung, können Eltern günstige Rahmenbedingungen schaffen, das Sauberwerden aber nicht erzwingen.

Ca. 80 % der dreijährigen Kinder brauchen mit 3 Jahren am Tag keine Windel mehr. 20 % der Kinder werden erst im Laufe des vierten Lebensjahres sauber. Sie brauchen das Verständnis und die geduldige Begleitung von Eltern und den Fachkräften im Kindergarten. Daher haben viele Träger von Kindergärten das „Sauber sein“ bei den Aufnahmekriterien gestrichen.

Was können Eltern tun
Informieren Sie sich beim Aufnahmegespräch wie Kinder, die noch eine Windel brauchen, begleitet werden. Oft gibt es einen Informationsfolder zu diesem Thema.

Machen Sie Ihrem Kind keinen Druck, dass es bis zum Kindergartenbeginn sauber sein muss. Informieren Sie sich über eine hilfreiche Sauberkeitserziehung und stimmen Sie diese auf die Individualität Ihres Kindes ab. (siehe: „Wie Kinder sauber werden“)

Wenn im Sommer ersichtlich ist, dass Ihr Kind zum Kindergartenbeginn die Windel noch benötigen wird, dann machen Sie in den letzten zwei bis drei Wochen vor Kindergartenbeginn den Windelwechsel am Tag bereits so, wie es im Kindergarten sein wird. Oft werden Kinder im Kindergarten am WC oder im Waschraum stehend gewickelt. Informieren Sie sich im Kindergarten nach den aktuellen Gepflogenheiten.

Wenn Ihr Kind kurze Zeit vor Kindergartenbeginn sauber wird, dann kann es in den ersten Tagen bis Wochen zu „Missgeschicken“ kommen. Das ist ganz normal. Für das Kind ist so Vieles neu und interessant. Bei einem spannenden Spiel z.B. merkt das Kind sehr spät, dass es auf´s WC muss und schafft es dann nicht mehr rechtzeitig zur Toilette. Fachkräfte im Kindergarten sind mit solchen „Missgeschicken“ vertraut und lösen dies mit sorgsamer Begleitung und Reservekleidung. Auch als Eltern sollen Sie damit gelassen umgehen.

Denken Sie daran, dass „Sauber- und Trocken-werden“ auch für Ihr Kind eine intime Angelegenheit ist. Überlegen Sie daher, wann, wo und mit wem Sie über dieses Thema reden. Das Kind darf nicht beschämt werden, sondern soll Sicherheit entwickeln.

Wenn Sie sich Sorgen machen, da Ihr Kind schon längere Zeit „Trocken“ war und nun sehr häufig einnässt, oder wenn Sie das Verhalten Ihres Kindes nicht verstehen können, dann besprechen Sie die Situation mit Ihrem Kinderarzt/ihrer Kinderärztin oder suchen Sie eine Beratungsstelle auf.


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